Kategorie: Allgemein

„Dafür würde ich Dich jetzt gerne umarmen, aber das geht ja nicht!“

So langsam kehrt für alle fühlbar das normale Leben wieder zurück.

Der Cieeioh hat um 10 Uhr schon ein Puls von 180 was schon vor Corona völlig üblich war. Jack schläft und ich schreibe nach einer kurzen Corona-Pause und mangels Erlebnissen mal wieder einen Blogbeitrag.

Der große Gewinner ist das Homeoffice und die Online-Meetings. Letztere hängen den meisten mit denen ich mich unterhalte mittlerweile zum Hals raus. Letztendlich hat auch der letzte Konzern gemerkt, dass man in vielen Bereichen von überall arbeiten kann, wo es Internet gibt. Ich war und bin immer noch kein großer Freund des Homeoffices. Klar, man kann viele Dinge, besonders mit Kindern, einfacher organisieren aber irgendwie fehlt doch was. Der tägliche Austausch mit Kollegen. Zumindest, wenn man sie einigermaßen leiden kann. Bei mir ist mit dem Cieeioh die Auswahl an Kollegen begrenzt, aber selbst die geballte Ladung Schwachsinn und natürlich der Genialität hat irgendwie gefehlt. Was mir definitiv nicht gefehlt hat, sind diese Begrüßungsumarmungen, Handshakes, Küsschen rechts, Küsschen links etc., zumindest bei Menschen, die ich nur einmal im Leben gesehen habe. Der Cieeioh hat vor Corona auch alles umarmt, was bei drei nicht auf den Bäumen war.  Küsschen hier, Küsschen da. Mann, Frau, Tier, Maschine und alles dazwischen, egal. Es wurde geherzt, was das Zeug hält. Heutzutage nennt man diese Menschen „Superspreader“. Aber das alles hat, zumindest stand heute, ein Ende. Sobald aber alle geimpft, genesen oder was auch immer sind, wird es wieder los gehen. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Eine der wichtigsten Sachen, die sich neben der Digitalisierung durchgesetzt hat, ist die gute alte Ghetto-Faust, plus der Satz: „Dafür würde ich dich jetzt gerne Umarmen, aber das geht ja nicht!“ Wenn man bei Online-Meetings schon von Digitalisierung spricht, was passiert dann erst, wenn man sich nicht mehr in ein Amt in ein Wartezimmer setzen muss, sondern viele Dinge online erledigen kann. Oder beim KFZ-Zulassungsdienst, zumindest in Mönchengladbach, nicht nur bar, sondern auch mit Karte zahlen kann. Das ist dann wahrscheinlich die Hyper-Digitalisierung. Während des Lockdowns auch sehr beliebt, der „temporäre Online-Shop“.

Aber es ist wie bei allem, Zeitdruck oder Alternativlosigkeit sind die beste Motivation. Das war schon in der Schule so. Kurz vor der Deadline wurde am effektivsten gelernt. Tatsächlich muss man ja sagen, es wäre ganz gut, wenn man auf manche Sachen schon vorbereitet wäre, bevor der Fall eintritt. Klimawandel, Pandemie, Verödung der Innenstätte, Leerstand etc.. Aber so ist es und so wird es vermutlich auch immer bleiben. Man kann sich auch nicht vor allen Eventualitäten schützen. Vor absehbaren aber schon. Siehe aktuelle Umfragen zur Bundestagswahl ;))  Und wenn man keine Ahnung und Kompetenz hat, ein Lächeln kann Wunder bewirken. Die Prozente verschwinden.

Viele Sachen, funktionieren halt auch nicht online. Wie z.B. ein Helge Schneider Konzert oder unser Kitchen-Pitch. Wir haben natürlich auch mal darüber nachgedacht. Ich habe, während der Hochphase der Pandemie, einmal eine Online-Weinprobe mitgemacht. Und wer ehrlich zu sich selbst ist, es geht nicht um den Wein, sondern um betreutes trinken. Da braucht mir auch kein Winzer was zu erzählen. Es geht um das gesellige und für einen von zehn um den Wein. Bei allen Erklärungen tut man so, als ob einen das interessiert. Am Ende muss der Wein einfach nur schmecken. Oder ich bin tatsächlich noch zu jung um den wahren Sinn dahinter zu erkennen. Und genauso ist es beim Kitchen-Pitch es geht um die Gemeinsamkeit, um Ideen, ums Team, ums Essen und um so vieles mehr, was man online einfach nicht darstellen kann. Eine Kneipe macht ja auch keine Online-Meetings. Nicht alles kann digital umgesetzt werden oder es ist nicht das, was es war und wofür es gemacht wurde. Wir jedenfalls haben uns trotz unserer großen Affinität für Digitales, gegen ein solches Format entschieden.

Wir freuen uns auf das was kommt und alles in allem war das letzte Jahr zum kotzen

P.S. Wer möchte kann hinter jedes Nomen ein -innen setzen

Talk – Let’s do it digital – alles nicht so einfach

Wir starten in dieser Woche nunmehr mit unserem achten Talk. Und ich muss sagen, dass diese Talkreihe, in der es sich immer um das Thema Corona dreht, richtig Spaß macht. Also es dreht sich nicht um den Virus, sondern eher darum, wie verschiedenste Berufsgruppen mit dem Thema umgegangen sind, bzw. aktuell immer noch umgehen. Gastronomie, Handel, Workspaces etc.. Wer sich die vergangenen Talks nochmal ansehen möchte, findet sie auf unserem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/playlist?list=PLX2WLq7mshWm6DV6CnHdK0M6gImQ9ALw8 . Es lohnt sich.

Entstanden ist die Idee zu der Talkreihe während der Hochphase der Pandemie. So im März würde ich sagen. Die Sache ist nachwievor die, dass wir alles selber machen. Themenfindung, Gästesichtung, Gästeeinladung, Terminfindung, Zoom-Links erstellen (einmal für uns Moderatoren, einmal für die Gäste, einmal für die Zuhörer, die sich angemeldet haben) die ganze Geschichte mit Youtube-Live verbinden, Instagram und Facebook dürfen auch nicht fehlen, die Veranstaltung bei Eventbrite erstellen, One-Pager https://letsdoit.digital/ erstellen, immer wieder neue Talks planen, bei Zoom die Regeln fest legen, vorher Fragen von Zuhörern sammeln, sich mit dem Thema und den Gästen selbst auseinandersetzen, Moderationskarten erstellen usw..

Das brisanteste ist aber jedesmal auf Neue die Technik. Am Anfang, war es so, dass Chris Stobbe und Dirk nebeneinander sitzen sollten. Natürlich mit gebührendem Abstand. Dazu wurde extra eine Konferenzkamera angeschafft. Da ist der Ceiiioh ja schnell. Also trafen wir uns um die ganze Geschichte mal auszuprobieren. Kann ja nicht so schwer sein! Es scheiterte in den ersten 6 Stunden dieses Tages schon an Zoom. Zur Erklärung, es gibt drei Arten von Teilnehmern. Es gibt uns, die alles bei Zoom dürfen. Es gibt die Talkgäste, die fast alles dürfen. Und dann gibt es die Zuhörer, die zugucken und zuhören dürfen, die Fragen im Chat stellen dürfen und sich, nach vorheriger Anfrage auch zuschalten dürfen um ihre Frage persönlich zu stellen. Also 3 Gruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen. Wir haben fast alles hinbekommen, bis auf das die Zuschauer, wenn sie unserem Zoom-Talk folgen, jedesmal direkt mit im Bild waren und ich sie quasi erst wieder hätte rausschmeißen müssen. Aber sie wären erstmal im Bild gewesen. Bei zwei Zuhörern kein Problem. Bei dreißig Zuhören wird das aber schon doof. Für normale Zoommeetings reicht übrigens das Standart-Programm und ja das beherrschen wir

Woran hat et jelegen. Ein glorreiches Teammitglied kam nach sechs Stunden dann mal auf die Idee sich ein Youtube-Video dazu anzugucken. Et voila, die Antwort war, mit dem Standart Zoom geht das einfach nicht, was wir vor haben. Also wieder Geld in die Hand genommen und ein Uprade gekauft. So, jetzt ging es. Aber erst nachdem sich fast alle zerfleischt haben. Aber sowas zu machen ist natürlich wie immer kein Problem. Genauso, wie mit einem E-Smart durch Deutschland zu fahren. In der Theorie ist das immer gar kein Problem. Bis man merkt, das Deutschland noch nicht auf E-Autos vorbereitet ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was auch kein Problem ist, ist der Einsatz der Konferenz-Kamera mit eingebautem Mikro und Lautsprecher. Super Bild. Mega Weitwinkel. Top. Um aber alle mit dem Weitwinkel und Corona-Abstand einfangen zu können, braucht diese Kamera aber logischerweise ein bisschen Abstand. So ca. 3-4 Meter. Der schöne Hintergrund soll ja auch noch mit auf das Bild. Passt. Was dann aber nicht mehr passt, ist der Abstand zum Mikrofon und zu Lautsprecher. Bei einem Talk ist das natürlich doof. Aber auch das ist ja kein Problem. Jeder hat ja ein Laptop bzw. I-Pad und dann nutzt man einfach das Mikro und den Lautsprecher davon. So wurde aus ursprünglich einem Nutzer/Bild (Konferenzkamera) auf einmal drei Nutzer. Ich mit der Konferenz-Kamera, Chris Stobbe und der Cieeiioh. Super wir können den Bildschirm schon alleine mit uns komplett ausfüllen. Hinzu kam, das es natürlich immer wieder Rückkopplungen gab, die einen Talk unmöglich machten bzw. die unweigerlich zu geplatzten Trommelfällen geführt hätten. Kopfhörer sind das Rezept. Die Rückkopplungen gab es aber bei dem ein oder anderen nachwievor. Irgendwann war dann das Rezept, das man die beiden wie in der Schule auseinander setzen musste. Tontechniker ist meines Wissens ein eigener Beruf und wenn das alles so einfach wäre, dann bräuchte man die glaube ich auch nicht. Letztendlich saßen die beiden Moderatoren außeinander und die Konferenz-Kamera machte ein wunderbares Bild vom Raum. Mittlerweile haben wir die übrigens wieder eingestampft. Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wozu die zu gebrauchen ist, außer vielleicht als Überwachungskamera mit Gegensprechfunktion.

Es gab übrigens noch keinen Talk, wo es bis 5 Minuten vor Beginn nicht irgendwelche Ton-, Bild-, Internet-,Youtube- oder was auch immer Probleme gab. Bei mir war es einmal der Fall das sich nach einer halben Stunde mein komplettes MacBook verabschiedet hat. Das ist in sofern ein Problem, das ich die Fäden im Hintergrund ziehe und ich quasi der Superhost bin, der alles steuert. Unter anderem beende ich auch den Zoom-Talk für alle. Da ich die Kiste auch bis zum Ende nicht mehr ans Laufen bekommen habe, führte das dazu, das Dirk die Sendung für beendet erklärt hat und weitere Teilnehmer noch im Zoom geblieben sind und sich mehr oder weniger privat noch weiter unterhalten haben. Nix Schlimmes aber auch irgendwie doof, falls noch Zuhörer drin geblieben wären. Es ist und bleibt jedesmal aufs neue spannend. Aber wir lernen natürlich auch aus unseren Fehlern, sodass wir gemerkt haben, dass es gar keinen Sinn macht, das Chris und der Cieeiioh in einem Raum sitzen. Es wäre mit der Konfi-Cam witzig gewesen aber jetzt wo eh jeder vor seinem eigenen Laptop sitzt ist das eher sinnlos.

Ich habe übrigens letztens meine ersten Bonus erhalten. Da ich bis dato garnicht wusste, was das Wort Bonus heißt, war ich völlig überrascht. Bonus heißt also wenn man von dem letzten Stück Pizza, welches aufgrund von Völlerei im Mülleimer oder natürlich für später im Kühlschrank gelandet wäre, den übrigen kalten Shrimp bekommt. Aber so habe ich zwei Sachen gleichzeitig gelernt. Was ist ein Bonus und was sind Shrimps.

Und so gehts mit Shrimps und Toilettenpapier weiter durch die Corona-Krise.

See you beim nächsten Talk und merkt Euch, so entspannt wie Dirk als Moderator Euch begrüßt, war er 5 Minuten vorher noch nicht 😉

Andi

In(No)vation

Wenn nicht jetzt, wann denn sonst? Und warum nicht vorher?

Die Corona-Krise hält nahezu ausnahmslos jedem Unternehmen den Spiegel vor. Guck´ mal an: Auch die traditionellsten Unternehmen machen es möglich, aus dem Homeoffice remote zu arbeiten. Was für viele Unternehmen bisher ein absolutes noGo war ist jetzt Gang und Gäbe.

Not macht halt erfinderisch bzw. man schaut sich Dinge, die seit Jahr und Tag bei vielen Unternehmen möglich waren, einfach ab. Wie trotzige Kinder sträuben sich einige Unternehmen gegen den Wandel und bauen auf ihre althergebrachte „Das haben wir immer schon so gemacht“-Philosophie. Leider ist es oft so, dass die, die das zu verantworten haben, sehr viel Geld verdienen, ´äh bekommen, und am Ende nur die Konsequenz zu befürchten haben, dass sie fürstlich abgefunden werden. 

Aktuell sehr betroffen Karstadt/Kaufhof. Wenn ich vor 35 Jahren mit meiner Mutter dort reingegangen bin, war das ein tolles Einkaufserlebnis. Allesmögliche an einem Platz. Am Eingang gab es ein Softeis, dazu ein kleines Fahrgeschäft und nach Allem ein Besuch in der Spielzeugwarenabteilung. Heute im Jahre 2020 sieht alles genauso aus. Nur ohne Eis und Fahrgeschäft. Von außen bis innen keine fühlbare Veränderung. Das ist meine Wahrnehmung. Vielleicht haben andere eine andere Wahrnehmung und ich hab´ es nicht mitbekommen. Und jetzt kommt Corona um die Ecke geschossen. Und? Cool, wir haben einen Sündenbock gefunden. Corona hat uns dazu gebracht, dass wir jetzt eine ganze Menge an Kaufhäusern schließen müssen. So stelle ich mir das bei der Geschäftsführung vor. Es lag natürlich nicht, an der fehlenden Weiterentwicklung oder fehlenden Investitionen.

Ich denke, man könnte Hunderte von Beispielen nennen, wo der Trend verpasst wurde. Und das über Jahrzehnte. Warum funktioniert Edeka? Obwohl es deutlich preiswertere und auch modernere Supermärkte gibt. Ein Grund könnte das Einkauferlebnis sein. Ein anderer die gehobenere Ausstattung. Man fühlt sich halt gut aufgehoben und da zahlen Kunden augenscheinlich auch gerne etwas mehr. Zudem kommt ein hervorragendes Werbekonzept dazu. Klar, wenn ich über Jahre nicht mit dem Trend gegangen bin und dadurch auch meine Käuferschicht ausstirbt, kann ich mir halt auch keine teure Werbestrategie leisten. Der Umwelt zu liebe und alle die es nicht interessiert, die vermülle ich einfach jeden Sonntag mit Prospekten. In der Weihnachtszeit lasse ich dann noch ein ganz großes Prospekt drucken. Nein am besten einen Katalog. Mein Vater ist 76 Jahre alt. Er guckt sich tatsächlich noch ein Prospekt an und teilt mir dann per Whats App mit, dass es da ein tolles Angebot für einen Fernseher gibt. Meine, mittlerweile natürliche Reaktion ist, den Fernseher zu googlen um zu sehen, ob es ihn irgendwo günstiger gibt. Und siehe da. Gibt es. Aber vielen Dank an den Prospekt, der mich zum Internetkauf angeregt und bewegt hat.

Man muss nicht immer erst anfangen, wenn es nicht anders geht. Was wir auch jetzt, feststellen, es gibt immer wieder Gründe und Ausreden jetzt nicht zu starten. Aber gut, wer kennt es nicht. Ich will auch irgendwann mit dem Rauchen aufhören. Da ich nicht bis zum ersten Herzinfarkt warten möchte, wird es dann wohl mal Zeit. Genau jetzt!InNOvation: In vielen Unternehmen wird das „no“ in Innovation leider groß geschrieben. Innovation kann weh tun, es kribbelt, es belebt, es hält am Leben und kann am Ende richtig geil sein. Wir begleiten Euch dabei, Innovationen zu finden, zu erfinden und zu implementieren, mit dem dafür passenden Team. 

Pitch your Story on Tour / Meine Sicht

Die große Deutschlandtour von „Pitch your Story“ ist am Samstag zu Ende gegangen. Leider war ich physisch ja nicht mit dabei. Aber irgendwie war ich dann doch immer dabei.

Start war am 09.09.2019 im 25 Hours Hotel in Düsseldorf. Das erste Foto was mich per Whats App erreicht hat, war ein Bild vom 2 Broten. Ich meine jetzt nicht Dirk und Ralf. Danach folgte ein Bild mit Äpfeln. Danach eins mit Kaffeebechern. Und zu guter letzt die komplette Komposition von Broten, Äpfeln und Kaffee auf einem Bild. Die Dramaturgie konnte eigentlich nicht weiter gesteigert werden, dachte ich. Doch konnte sie. Es kam ein nächstes Bild mit dem gesamten Ensemble und einem Schild in der Mitte mit der Aufschrift „The French Connection“.

Mega, die Tour kann beginnen. Wenn ich jetzt allerdings von jedem Mittelstreifen ein Foto bekomme, was zusammengefügt am Ende eine Autobahn ergibt, dann kann die Tour ganz schön lange dauern.

Die nächsten Fotos, die mich erreichten, waren die zweier Autos an einer Ladestation. Darauf folgend ein Foto mit Rührei, eins mit Speck, eins mit Würstchen und eins mit Kaffeebechern. Ich mache es kurz. Die French Connection haben Ihre Karren bei Ikea aufgeladen.

Anschließend folgten diverse Videos aus dem sogenannten Cockpit. Der Cieeioh war im Smart unterwegs. Ein Smart besteht bekanntlich nicht aus mehr, als aus einer Fahrgastzelle. Aber klar, wenn der Cieeioh auf der Bahn ist, sitzt er im Cockpit. Ich habe das Büro anschließend zum Tower umbenannt und ich war das Bodenpersonal. Dazu muss man wissen, das jedes Atmen im Cockpit die Reichweite verringert. Die Heizung ging erst garnicht an. Durch das andauernde Laden, an teilweise nicht funktionierenden Zapfsäulen Richtung Hamburg, erreichten mich dann mehrere nicht mehr so gut gelaunte Anrufe. Die Ankunft verzögere sich mittlerweile um fast eine Stunde. Also wurde aus dem Cockpit das Bodenpersonal beauftragt dem Coworking Space die Verspätung anzukündigen. Bis der Cieeioh einfliegt, gibt es Getränke auf unsere Kosten. Freitags Abends ne coole Sache. Montags Nachmittags halt nur Limo und Kaffee. Aus der Stunde wurden am Ende dann 1 3/4 Stunden und ein mittlerweile trauriges Video aus dem Elbtunnel mit einem nicht mehr so fröhlichen Cieeioh.

Am zweiten Tag ging es nach Berlin. Zwischenzeitlich bekam ich diverse Anrufe aus dem Cockpit mit den Worten:“Einer von uns beiden fliegt nach hause!“ Die Tour endete aber mit einem Küsschen. Man kann wohl sagen, dass der Start nicht einfach war, aber am Ende endete es mit Liebe. Die ist aber mittlerweile wieder verflogen. Ich habe dann, nachdem ich festgestellt habe, dass ich wohl für die Dokumentation der Tour auf Instagram zuständig war, mal angemerkt, dass nicht nur die teilweise funktionieren Ladesäulen auf der Autobahn interessant sind, sondern auch die Startups und die Co-Working Spaces in den jeweiligen Städten. Sicherheitshalber sind die beiden wohl um 3 Uhr Nachts losgetingelt um auch ja pünktlich zu sein. Und was soll ich sagen, sie waren es. Gut gelaunt haben die Pitches stattgefunden. Und prommt bekam ich eine Flut an Bildern. Das, welches ich als Foto vom St. Oberholz verwenden sollte, sah aus meiner Sicht eindeutig, zweideutig aus. Auf dem Bild guckt Dirk Richtung Wand auf der das Logo vom St. Oberholz angebracht war. Beide Hände an der Wand angelehnt. Ralf hinter ihm, der eine Hand auf Dirks T-Shirt hatte, wo auf der Rückseite die Tourdaten waren. Ralf lächelt verwegen in die Kamera. Untenrum ist das Bild abgeschnitten und lässt Freiraum für diverse Szenarien. Dieses Bild sollte ich jetzt also für den Post verwenden. Ich fragte zurück, ob sie sich das Bild mal mit Verstand angesehen haben. Warum? Okay, sie hatten es sich nicht angesehen. Um es kurz zu machen, ich habe es nicht verwandt. Aber es existiert noch, vielleicht verwende ich es irgendwann. Das Gruppenbild mit den Startups war aber geil. Die Hotel-Bilder vom 25 Hours die ich bekommen habe, waren auch mega. Also wenn ich nochmal nach Berlin fahre, dann in dieses Hotel. Anschließend kamen wieder Bilder vom Essen.

An Tag drei ging es von Berlin nach Leipzig. Der Tag startete für mich mit einem Bild von einem Spiegelei. Das hab ich ja noch nie gesehen. Krass. Gefolgt von diversen Ladestationen und einem Bild einer Ostdeutschen Zigaretten-Schachtel. Meine Emotion stiegen ins Unermessliche. Die Ladesäulen-Fotos, mittlerweile 15, sind einfach unfassbar schön. Wenn ich noch nie in den einzelnen Städten gewesen wäre, würde ich sagen, das Schönste an den Städten sind die Ladesäulen. Das Wahrzeichen deutscher Ingenieurskunst. Halt stop. Teilweise der portugiesischen Ingenieurskunst. Halt stop. Ziemlich häufig der portugiesischen Ingenieurskunst. Wie auch immer. Pünktlich war Touchdown im Chaos Coworking in Leipzig. Ich bekam, gerade nochmal nachgeguckt, 56 Bilder. Diese waren allerdings sehr cool und sind teils auch auf unserem Instagram Account anzusehen. Es hätte alles so schön sein können, wäre es am nächsten Tag nicht auf die längste Etappe nach München gegangen.

Für mich startete der Tag mit einer Ladesäule, gefolgt von Bildern des Cieeioh, der mit Babyspielzeug in irgendeiner Raststätte spielt. Ab da hab ich gedacht, jetzt ist es vorbei. Vergnüglich beschäftigte sich Dirk mit dem Dschungel-Spielbogen für Babys. Immer ein Lächeln auf den Lippen und sichtlich vergnügt. Die Laune blieb aber nicht den ganzen Tag auf dem Siedepunkt. Natürlich funkte der Kapitän diverse Male aus dem Cockpit in den Tower. Die groß angekündigte Dokumentation der Tour auf Youtube wurde mittlerweile auch auf einen Zusammenschnitt nach der Tour verschoben. Wenn es schon soweit ist, dann kann man sich in etwa vorstellen, wie weit die E-Mobilität in Deutschland ist. Ich war zwar nicht mit dabei, aber auch mich machte die Tour mittlerweile Nervös, was E-Autos angeht. Selbst der größte Verfechter der Elektromobilität machte zwischenzeitlich ein Live-Video auf Facebook, in welchem er von der ernüchternden Erkenntnis, dass das alles nicht so einfach ist mit den Kisten und man viel Zeit einplanen muss, wenn man doch mal größere Strecken hinter sich bringen muss. Der Cieeioh sagte gestern noch zu mir, dass ein Tour mit dem E-Smart entschleunigt. Das Geld, was man spart, geht übrigens für Kaffee an den Tankstellen drauf. Nach und nach stellt sich übrigens heraus, das der Cieeoh sehr nachgefragt ist, was die Erfahrungen mit dem E-Auto angehen. Scheinbar hat noch nie ein Hersteller eine Tour durch Deutschland gemacht. Ich persönlich habe jetzt auch noch nicht so viele Erfahrungen gemacht, aber die die ich gemacht habe ist, wenn man auf den letzten Drücker, in diesem Fall eine Messe in Essen, mit 2 km Restreichweite an den 15 Ladesäulen ankommt, diese aber alle belegt sind und niemand seine Kiste nach dem Ladevorgang dort abholt, sondern als Parkplatz für 8 Stunden nutzt, dann gute Nacht. Das ist ungefähr so, als wenn man den Tankrüssel in sein Auto steckt und dann nach 8 Stunden einkaufen sein Auto wieder abholt. Man wird jedenfalls mit dem Smart ganz schön nervös. Die Reichweite ist übrigens ähnlich der Reserve mit meinem Auto. Ca. 100 km bei Nutzung der normalen Sachen wie Heizung oder Klimaanlage. Ohne die Annehmlichkeiten etwas mehr. Allerdings beschlagen dann die Scheiben, was auch nicht cool ist.Bei meinem springt bei 80 km das Tanklämpchen an. Doofes Gefühl, ne? Also München. Ich glaube mit 1 1/2 Std. Verspätung kamen sie im Werk1 an. Die Pitches und die Startups waren wohl auch alle super und die Gruppenfotos bekamen nach 4 Tagen üben, eine Qualität ungeahnten Ausmasses. Es sah wirklich top aus.

Tag 5 und damit die letzte Station. Die IAA New Mobility World. Ich nehme es vorweg. Der Cieeioh und Ralf kamen an diesem Tag nie dort an. Diesmal lag es aber nicht an den Autos, sondern an einer Vollsperrung der Autobahn. Der Grund, wie ich mal nachgeforscht habe, war das viele Säcke mit Reis auf der Autobahn gelandet sind. Also im wahrsten Sinne des Wortes die berühmten Reissäcke in China sind umgefallen. Allerdings auf der Autobahn. Dem LKW-Fahrer ist lt. Internet nichts passiert. Es lag halt nur viel Reis auf der Straße. Irina und Sven von Wertvoll sind im übrigen ziemlich entspannt mit dem ICE in 1 1/2 Std. von Düsseldorf nach Frankfurt gefahren. Das war auch unsere Rettung. Die Termine für der Pitches standen alle. Wohlweislich hatte ich in Leipzig die Aufgabe bekommen die Termine um ein Stunde nach hinten zu verschieben. Selbst, wenn ich die Termine auf eine Stunde nach Schließung der IAA nach hinten verschoben hätte, hätte das nicht gereicht. Da wir aber flexibel und Ideenreich sind, haben wir uns kurzerhand entschlossen die Pitches per Hangout Meeting durchzuführen. Dirk aus dem Cockpit während der Fahrt, ich aus dem Tower, Irina und Sven mit Laptop vor Ort und die Startups vor der Kamera auf der IAA. Soweit so gut. Sven merkte während meiner Absprache mit ihm an, dass er noch 15% Akku hat und seine Ladegerät im Hotelzimmer war. Zwischen Theorie und Praxis liegen doch manchmal ganz große Unterschiede. Wie übrigens so oft in drei Jahren Erfahrung mit dem AXA Startupcenter. Agil wie Sven nunmal ist, ist er die ganze IAA abgegangen und hat ein Ladegerät gefunden und die Pitches konnten beginnen. So waren der Cieeioh und ich auf der IAA ohne da zu sein. Einer nachdem andern pitchte. Und die Startups waren richtig gut. Wobei ich mich während der ein oder anderen Präsentation fragte, warum die Autokonzerne die Startuplösungen nicht mit Kusshand nehmen? Das Frage ich mich übrigens ziemlich häufig. Dann kam die Ansage aus dem Cockpit, dass der nächste Ladevorgang anstünde. Das war dann auch das Ende von Dirks Internet Connectivität. Er war raus. Also zog ich die letzten zwei Pitches alleine durch. Einer davon auf englisch. Dazu muss man sagen, das wir jetzt nicht täglich englisch sprechen und ich immer wieder überrascht bin, wenn es dann soweit ist. Kann man ja auch nicht ahnen, dass auf einer internationalen Autoausstellung jemand nicht aus Deutschland kommt. Begrüßt wurde ich von der Dame mit den Worten:“Oh, he looks nice“ Wenn das Gespräch auf diesem Niveau bleibt, komme ich klar. Blieb es natürlich nicht. Mit bestem Schulenglisch hangelte ich mich durch das Gespräch und offenbarte zusätzlich noch beste Erdkunde-Kenntnisse indem ich Finnland mit Island verwechselte. Im Wesentlichen sind wir aber klar gekommen und die Idee mit den fleischlosen Burgern war richtig gut #Spaß.

Abschließend war es wohl eine anstrengende, aufschlussreiche und sehr wertvolle Erfahrung was die beiden Jungs da veranstaltet haben. Startups top, E-Mobilität in Deutschland, naja.

In diesem Sinne, wer bis hierhin gekommen ist.

Viele Grüße von mir und ich feiere gerade die Digitalisierung der Krankschreibungen im Jahre 2021.

Der Countdown läuft „Pitch your Story on Tour“

In der kommenden Woche findet unsere „Pitch your Story on Tour“ quer durch Deutschland statt. Die ganze Story findet aber leider ohne mich statt, da sich ein nicht zu bändigender Nachwuchs bei uns zu hause eingeschlichen hat. Aber keine Sorge, für adäquaten Ersatz wurde natürlich gesorgt.

Die Tour startet in Düsseldorf. Von da aus geht es nach Hamburg. Anschließend nach Berlin, von wo aus es nach Leipzig geht. Danach folgt die längste Etappe nach München und letztendlich endet die Tour auf der IAA in Frankfurt. Damit es nicht langweilig wird und und Dirk unter Strom bleibt, fährt er die komplette Tour mit einem Smart EQ. Wie der Name schon sagt, passt in einen Smart auch nur eine smarte Batterie rein. Das bedeutet, dass der Cieeioh nicht mal eben in die verschiedenen Städte fährt, sondern natürlich mehrfach Halt zum Laden machen muss. Ich bin gespannt, ob das alles so funktioniert.

An den jeweiligen Standorten ist Dirk in diversen Co-Working Spaces anzutreffen. Wie bei unserer online Variante gibt es immer 4 Slots a 10 Minuten. Diese sind auch alle ausverkauft. Teilweise binnen Stunden. Was uns natürlich sehr freut und stolz macht. Allerdings wurde ich auch bisher mit angekündigt, ob ….. . Im Ernst, wir freuen uns auf die Slots und sind auf die teilnehmenden Startups extrem gespannt. Die ganze Tour wird auch Medial begleitet, sodass man diese auch von überall begleiten kann.

So sieht es aus und hört sich auch Prima an. Die Planung dafür hat den Cieeioh allerdings einige sowieso nicht vorhandene Haare gekostet. Im Grunde war die Tour schon für den August geplant. Alles stand. Bis auf eines der elementarsten Dinge um von A nach B zu kommen. Das Auto ließ und ließ auf sich warten. Letztendlich ist es heute angemeldet worden. Das Auto an sich muss ja auch noch Tour gerecht beklebt werden. Die Beklebung hat dann gestern in der Tiefgarage bei Smart stattgefunden.

Für das Bewerben der Veranstaltungen haben wir diverse Videos erstellt. Jede Stadt wollte Dirk auf seine Landestypische Art begrüßen. „Schiff Ahoi“ war der Vorschlag für Hamburg. Bitte was? „Schiff Ahoi“ ,Dein Ernst? Ja, ich habe recherchiert und in Hamburg sagt man zur Bergrüßung „Schiff Ahoi“. Dazu muss man wissen, dass Dirk, Hamburg als zweite Heimat auserkoren hat und betont das auch immer wieder gerne, wenn Hamburg ins Gespräch kommt. Ich bin in Hamburg allerdings noch nie mit „Schiff Ahoi“ begrüßt worden. Jetzt muss man sich mal vorstellen, wie Dirk in seinem Urlaub, in seinem Matrosenkostüm auf die Straße springt und jeden, dem er begegnet mit „Schiff Ahoi“ begrüßt. Kein Wunder, dass alle nett zu ihm sind. Ich konnte ihn zum Glück zu einem „Moin“ bewegen. Ähnlich Geschichte in Leipzig. Wer es noch nicht wusste, man begrüßt sich in Leipzig mit „Ei verbibbscht“. Auch in Leipzig war ich schon und ich bin noch nie so begrüßt worden. Wenn das dann auch noch aus dem Mund eines Eifeler- Jungen kommt hört sich das nochmal weniger nach Leipzig an. Auf die Idee, dass das auch nur ein verwunderter Ausruf ist und keine Begrüßung kann ja auch keiner kommen. Auch „Ei verbibbscht“ konnte ich ihm ausreden.

Jetzt sind es noch 3 Tage bis es los geht. Wie immer hat alles in letzter Minute funktioniert. Aber das sind wir ja gewohnt.

In diesem Sinne „Schiff ahoi“ und wir werden berichten, wie die Tour gelaufen ist, bzw. folgt uns auf Instagram, Facebook, Youtube und Twitter.

#Blog15 FIBO, Startup Woche und Konsorten

Die Startup Woche Düsseldorf startete für uns in Köln. Nämlich auf der FIBO, die größte internationale Leitmesse für Fitness, Wellness & Gesundheit. Wir haben die Newcomer- und Newbusinesshall bespielt. Pro Tag drei Vorträge auf der Bühne und am Sonntag als krönender Abschluss einen Pitch mit 10 Startups aus eben diesen Bereichen veranstaltet. Von Fitness, Wellness und Gesundheit, habe ich nur theoretisch was mitbekommen. Die meißten die da waren sahen jedenfalls Fit aus.

Ich nicht. Meine Anreise startete um 6 Uhr morgens. Heißt um 5 Uhr aufstehen, fertig machen und ab nach Düsseldorf zum Treffpunkt. Von da aus ging es dann direkt in den Stau nach Köln.

Einen Tag vor Beginn der FIBO mussten wir aber noch unseren Stand aufbauen. Um 15 Uhr mussten die Autos spätestens die Hallen verlassen. Also reicht es ja um 13 Uhr los zu fahren. Dachten wir. Vergessen haben wir, dass es auf der Autobahn Verkehr gibt und das die Adresse Messeplatz 1 nicht gerade die präziseste Angabe ist. Als wir dann an der Messe Köln ankamen war der Cieeioh schon nicht mehr so gut gelaunt. Als der Parkplatzwächter uns woanders hin schickte und wir wieder gen Düsseldorf auf der Brücke waren platzte ihm fast Kopf und als wir dann endlich vor der richtigen Einfahrt waren und der zuständige Kontrolleur uns sagte, dass wir erst eine Kaution von 100,- € hinterlegen müssen und dann erst aufs Gelände fahren dürfen, ist der Kopf geplatzt. Am Ende war ich eh alles Schuld. Ich habe aber aus meinen Fehlern gelernt. Beim nächsten mal fahre ich einen Tag früher hin, lege den roten Teppich auf die von mir gesperrte Autobahn, werde eine Polizei-Motorrad-Staffel organisieren und der Cieeioh wird vom Parkplatz mit einer Sänfte zu seinem Stand getragen. Ich habe mich aber schon entschuldigt und es wird nächstes Jahr von mir besser organisiert.

Wir fahren also zurück vom Ziel auf einen anderen Parkplatz, wo das Kassenhäuschen für die Kaution steht. Unser Praktikant und ich warten am Auto und der Cieeioh rennt mit geplatztem Kopf zum Häuschen und bekommt die Info:“ Hier nur Barzahlung!“ Ups, kein Bargeld dabei. Mittlerweile war es schon 14:40 Uhr. Lukas und ich warteten am Auto und bekamen aus 40 m Entfernung mit, wie ein brüllender Cieeioh an uns vorbei Richtung Messehalle stürmt. Dann war es ruhig. Zumindest bei uns. Die Messehalle, war geschätzt 600 m entfernt. Lt. Dirks Erzählungen ist er dann in die Halle rein und wurde erstmal nach seinem Ausstellerausweis gefragt. Der war wo? Natürlich bei uns im Auto. Der Blutdruck stieg ins unermessliche. Dirk wollte ja nur zum Geldautomaten. Ich mache es kurz. Er hat es geschafft ohne Eintrittskarte zum Geldautomaten zu kommen. Schlauerweise hat er sich eine Sondergenehmigung eingeholt, dass wir bis 18 Uhr aufbauen dürften. Ende gut, alles gut. Wir haben es geschafft und sind rechtzeitig raus aus der Halle.

Die FIBO hat begonnen. Donnerstags lief alles glatt. Bis auf den Berufsverkehr. Alle Speaker waren pünktlich und Dirk und Lamia eröffneten die Newbusinesshall auf der Bühne. Vor genau 2 Zuhörern. Ich fand die Eröffnung Grandios und applaudierte wie verrückt. Dafür werde ich bezahlt. Wir haben jetzt aus Erfahrung gelernt, dass der erste Slot um 10 Uhr der undankbarste ist, da die Messe um 9 Uhr öffnet und nicht der erste Gang zu unserer Bühne führt. Wer um 13 und 15 Uhr seinen Slot hatte, hat deutlich mehr Zuhörer gehabt. Durchweg waren unsere Slots bestens besucht. Das ganze Wochenende gipfelte mit unserem Pitch am Sonntag. Davor hatte ich persönlich ein bisschen Bammel, da wir drei Startups vorher ausgewählt und eingeladen hatten. Den Rest, um den Tag zu füllen, mussten wir noch während der FIBO akquirieren. Am Ende haben 10 Startups gepitcht, wobei wir locker das doppelte hätten nehmen können, und es war grandios. Ein Pitch nach dem anderen und am Ende war getbaff das Startup der FIBO und somit auch Teilnehmer des Kitchenpitch 2 in der darauffolgenden Woche. Wenn mich einer fragt, wie es denn auf der FIBO so ist, kann ich maximal von unserem Stand und der Raucherterrasse berichten. Vielmehr hab ich nicht gesehen. Übrigens am meisten fotografiert wurde unser mitgebrachter Stormtrooper. Kullis und Turnbeutel waren an dem Wochenende in Köln wohl Mangelware so viele, wie wir verteilt haben.

Montagmorgen ging es für uns mit der eigentlichen Startupwoche los. Unter dem Namen Snacks, Storys and Sustainability startete um 10 Uhr unsere Veranstaltung mit Lamia und Stefan. Lukas und ich übernahmen die Akkreditierung und der Cieeioh kam später. Angeblich ein wichtiger Termin. Also wir zwei in Herrgottsfrühe den Stand hochgeprügelt, die Teilnehmerliste ausgedruckt und die Teilnehmer in Empfang genommen. 13 Stunden vorher waren wir auf der FIBO und haben mit FIBO Besuchern gesprochen. Jetzt mit Menschen zum Thema Nachhaltigkeit. Das war mal ein harter Themenwechsel. Eins kann ich sagen, hier waren Kugelschreiber und Kunststoffturnbeutel nicht so beliebt. Lamia und Stefan haben die Veranstaltung gerockt und wir haben nur positives Feedback erhalten. Außer, dass unser Stormtrooper den Fluchtweg kurzeitig versperrt hat, ist alles glattgelaufen. So ruhe im Karton. Ach ne, der Cieeioh kam ja ausgeschlafen, ach ne ich meine kam von seinem Termin zu uns. Ich war schon auf meinen Konter vorbereitet. Aber nein, es kam nur ein ausgeruhtes:“ Sehr gut, das hätte der Papa genauso gemacht“. Damit konnte ja keiner rechnen. Der Cieeioh ist zufrieden. Die Tage plätscherten mit Veranstaltungen dahin und am Donnerstag gab es da noch eine Veranstaltung am Factory Campus. Nachmittags erfuhren wir, dass wir jetzt doch bitte die Akkreditierung abends übernehmen sollten. Achso, ich bin raus. Der Cieeioh setzte sofort alle Hebel in Bewegung und ließ unseren Praktikanten Namensschildchen auf Textilaufklebern drucken. Der Abend war gerettet.

Dann kam der nächste Tag und somit auch der Kitchen-Pitch. Wo genau was fehlte? Richtig, Textilaufkleber. Er ist einfach so selbstlos. Aber nur kurz, bis der Cieeioh gemerkt hat, dass es in ganz Düsseldorf keine Textilaufkleber mehr gibt. Da war Alarm in der Hütte. Lukas wurde von einer Druckhütte zur anderen geschickt. Ohne Ergebnis. Der Koch war gebucht, alle eingeladen, die Getränke waren da, die Startups kommen pünktlich alles bestens und top organisiert. Bis auf die Textilaufkleber, die für die Namensschilder gedacht waren. Alternativ hätten wir noch normale Aufkleber gehabt. Aber nein, da achtet ja bestimmt jeder drauf. Kurzum konnten wir uns darauf einigen, dass nicht jeder ein Namensschild braucht und so reichten die noch vorhandenen aus.

Der Kitchen-Pitch lief wie am Schnürchen. 97% kamen pünktlich, sodass wir top im Zeitplan lagen. Für diejenigen, die das Konzept nicht kennen, erkläre ich das nochmal kurz. 3 vorher auserwählte Startups, kochen zusammen mit uns „DieStartmannschaft“ und unter der Anleitung eines Profikochs, drei Gerichte. Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise. Vor dem jeweiligen Gang wird gepitcht. Also ein Pitch vor der Vorspeise, ein weiterer vor dem Hauptgang und der Dritte eben vor der Nachspeise. Gewürzt wurde die ganze Chose von Amin Afifys Klängen. Gewinner unseres Accelerators wurde das das Team von Wunderbon, die übrigens ein Textil-Namenschild hatten. Rundum eine super Veranstaltung, bestätigten uns die anderen. Das Problem an der Sache ist, dass wir das natürlich nächstes Jahr toppen müssen. Ich stelle mir da Marshmallows am Stock vor und das Feuer zum reinhalten wird von unserem brennenden Stuntman Holger gesponsert, der brennend in der Mitte des Tisches liegt. Das wäre mal was. Wir haben uns nach 12 Tagen durcharbeiten auch noch ein kleines Glässchen gegönnt. Lamia hat uns die Location und die Party empfohlen. Direkt um die Ecke des Factory Campus. Nach 4 km Fußmarsch hatte ich bereits nach 0 Uhr meine 10.000 Schritte Tagesziel um 2000 überschritten. Die Party stand ganz unter dem Thema Nachhaltigkeit. Ausser unserem Trupp, waren vielleicht noch 10 weitere Tanzwütige da. Ergo, ein leerer Parkplatz und kein Auto wurde zum Leid der Umwelt benutzt. Achso, eine Sache noch. Als ich mit meinem fortschrittlichem und der Digitalisierung zugewandten Team da ankam, hatte keiner dieses Altmodische, völlig zu vernachlässigende Zahlungsmittel namens Bargeld dabei. Da ich ja völlig hinterlaufe, was Digitalisierung angeht, habe ich keinen Chip unter der Haut und bin auch bei keiner Fancy Online-Bank. Aber ich hatte Geld und somit alle anderen auch Bier in der Hand.

Im Mai geht es dann mit unserem Accelarator-Programm und den Jungs von Wunderbon los. Bin gespannt. Nicht auf das Programm, sondern auf den Cieeioh, der im letzten Jahr schon einen Herzinfarkt bekam, wenn die Cornys nicht im 90° Winkel zu den Gummibärchen lagen.

Bis später

Gruß Andi

#Blog14 Berliner Luft

Letzte Woche sind wir zu dritt nach Berlin gereist. Der Cieeioh, der Factory Campus Ambassador und ich. Oder anders der Head of, der Botschafter und der Brain of Head. Die Anreise erfolgte mit der Bahn. Geplant war, dass ich vorher zum Cieeioh fahre, meine Kiste in der Tiefgarage seines Schlosses abstelle und wir gemeinsam mit dem Bentley des kleinen Mannes, namens Car Sharing, zum Bahnhof fahren. Soweit so gut. Wie es sich gehört, habe ich sicherheitshalber vorher nochmal den Head of nach der Uhrzeit der Zugabfahrt gefragt. 8 Uhr. Okay 8 Uhr. So machte ich mich rechtzeitig auf den Weg und merkte schon bei der Autobahnauffahrt, dass der Plan nicht aufgeht. Also bin ich direkt zum Bahnhof gefahren. 7:45 Uhr habe ich geparkt. 7:51 Uhr war ich am Gleis. Auf dem Schild am Gleis stand 7:52 Uhr Abfahrt nach Berlin. Okay, also 7:52 Uhr heißt beim Cieeioh 8 Uhr. Die 8 Minuten spielen doch keine Rolle. Empfangen wurde ich, der schon knapp 2 Stunden Autofahrt hinter sich hatte, von zwei Kaffee trinkenden, lachenden glatzköpfigen Herren mittleren Alters. Gesellig stießen sie mit ihren nicht nachhaltigen Kaffeebechern an. Direkt wurde mir auch noch gesagt, dass der eine dem anderen nen Kaffee spendiert hat und man ja nicht gewusst hätte, wann ich denn käme, deshalb habe ich halt keinen Kaffee bekommen. Letztendlich kam der Zug verspätet und anscheinend hatte Dirk das mit seiner Zeitangabe wohl schon einkalkuliert.

Im Zug hatten wir drei Plätze reserviert. Auf dem vierten Platz saß eine Dame, die entspannt ihr Butterbrot und ihr Getränk auf dem Tisch stehen hatte. Als wir dann, nachdem wir vorne eingestiegen waren und einmal durch den ganzen Zug wieder nach hinten laufen mussten, bei ihr angekommen waren, war die Ruhe vorbei. Der Cieeoh berichtete was wir so machen. Der Botschafter machte eine imaginäre Reise über den Factory Campus und das Butterbrot hatte gar keine Zeit gegessen zu werden. Im Nachhinein muss ich wohl sagen, das die Bahnfahrt echt angenehm war, wenn man sich in diesem Bordbistro aufgehalten hat.

Da wir extrem durchgetaktet waren. Stürmten wir aus dem Bahnhof raus und brauchten einen fahrbaren Untersatz. Sowas wie ein Taxi vielleicht. Da standen ca. 10 vor uns. Aber nein, beide Reisebegleiter zückten Ihre Iphones und erkannten blitzschnell, da vorne gibt es eine Carsharing Möglichkeit. Natürlich elektrisch. Der Cieeioh reservierte die Kutsche und auf ging es. Der Haken an der Sache ist, wenn man nicht weiß, wie rum man sein Handy halten muss, wenn man sich zu Fuß navigieren lässt. Also vor zurück, wieder drehen, los gehts, ach ne doch nicht, andere Richtung, ah jetzt. Als wir am Auto ankamen, gratulierte mir meine Uhr schon zu den erreichten 10.000 Schritten Tagesziel. Kurz ins Hotel. Klamotten reingeworfen und los zum Reichstag. Dort bekamen wir eine exclusive Führung. Zu dem Zeitpunkt fand gerade eine Debatte oder was auch immer statt. Es fand halt irgendwas statt. Wir betraten einen abgesperrten Bereich in dem wohl absolutes Kappenverbot bestand. Ach Du scheiße. Haare nicht gemacht. Da war ich wohl der Einzige von uns, der sich darüber Gedanken machen musste. Es waren verdammt lange und unwürdige 30 Meter für mich. Ich habs überstanden und die Führung war mal richtig gut. Bis auf die 30 Meter.

Von da aus ging es ins St.Oberholz. Da kann ich sagen, wenn man sich für Co-Working interessiert, eine richtig geile Location von der man einiges lernen kann und wo es genauso hergeht, wie man sich das vorstellt. Kunterbunt, unten laut, oben ruhig und einfach eine, ich nenne es mal WG-hafte Atmosphäre. Der Standort und die beiden Häuser mitten in der Stadt sind einfach perfekt. Empfangen hat uns auch eine Art Botschafter, der uns alles gezeigt hat und den ich mir auch genauso vorstelle. Der Hipster Bart war auch vorhanden. Aber genau das will man doch. Wenn ich in Österreich essen gehe, will ich ja auch das Wienerschnitzel und nicht den Döner haben. Apropos Essen. Um halb sieben hatten wir dann auch mal Hunger. Nachdem wir diverse Asiaten links liegen gelassen haben, obwohl wir mindestens bei drei Restaurants schon den Fuß in der Tür hatten, entschlossen wir uns für etwas gut bürgerliches. Ganz nach meinem Geschmack. Nach kurzer Platzsuche haben wir dann einen gefunden. Ralf und ich setzten uns hin und Dirk, ja was macht eigentlich Dirk. Der stellt sich als erstes auf seinen Stuhl und ich denke, jetzt ist es endgültig vorbei. Da hab ich ihn aber unterschätzt. Während wir nur den Tisch und die Stühle im Blick hatten, entdeckte er kurz unter der Decke eine Steckdose um sein Handy aufzuladen. Das hatte natürlich keine Ablage. Also baumelte das 2 Stunden wie so eine Fliegenfalle von der Decke. Dann kam die große Entscheidung für das Essen. Der feine Cieeioh hatte am Ende 6 Gänge. Der Ambassador und ich entschieden uns, aufgrund des Preisleistungverhältnisses und weils einfach geil war, für eine Schlachtplatte. Da war alles drauf, was man sich so an Wurst usw. vorstellen kann. Haken an der Sache war, die gabs nur für vier Personen. Wir hatten aber Hunger für zwölf. Schnell waren wir uns einig, dass man die irgendwie weggeputzt bekommt. Der Cieeioh knabberte am Salatblättchen und wir an allem, was eine Metzgerei hergibt. Wir haben versagt. Ich würde mal sagen, wir haben schon vor der Hälfte versagt. Mittlerweile war der Cieeioh auf unsere Bratkartoffeln umgestiegen und pflückte den Speck raus. Am Ende war soviel übrig, dass der Ambassador sich noch was mit auf sein Zimmer genommen hat. Inkl. Sauerkraut. Die halbe Nacht habe ich darüber nachgedacht, wie man wohl Sauerkraut ohne jegliches Besteck isst. Mit den Händen? Mit der Zahnbürste? Einfach so reinkippen? Und dann bin ich eingeschlafen. Achso, da war ja noch was. Das Handy baumelte jetzt 2 Stunden von der Decke an einer versteckten Steckdose, die nur der Cieeioh entdeckt hat. Tatsächlich war es so, das noch nichtmal der Elektriker die Dose entdeckt hat, da überhaupt kein Strom auf der Steckdose war. So baumelte das Handy also die ganze Zeit über dem Kopf des Cieeioh und hat nicht geladen.

Der nächste Tag begann mit frühem Aufstehen. Ohne Frühstück und einem Kaffee. Ja, ich habe auch einen bekommen. Manchmal ist er auch nett. Der Magen knurrte ein bisschen und ich dachte so, einer von uns hat ja noch Sauerkraut…… . Kaffee geschlürft und ab zu Plugsurfing. Plugsurfing hat so Dinger entwickelt, damit man nicht von jedem Stromanbieter eine eigene Karte zum aufladen seines E-Autos braucht. Also quasi die ultimative Karte. Der Ambassador verwandelte sich in dem Termin in einen Cyborg. Es sollte ausprobiert werden, ob seine implantierten Chips quasi als Ersatz für den haptischen Chip funktionieren. Auf Deutsch, ob er seine Hand an die Ladesäule halten kann und die Ladesäule das erkennt und das Auto auflädt. Ob und wie und überhaupt, wird er wohl selbst irgendwann erzählen. Das Gespräch war übrigens auf Englisch. Ja, auch wir können englisch. Wenn es um Spezifika geht, wird das allerdings ab einem gewissen Punkt irgendwann ein bisschen schwierig. Vor allem, wenn man so überrascht wird. Ungefähr so, wie mit der Kappe im Reichstag. Um den Druck zu erhöhen, hing Dirks Nacken an der Wand die Britische Flagge. Wir haben das dann irgendwie hinbekommen und wir haben denen den Weg zum Bahnhof erklärt :)) Abschließend, geiler Termin.

Von dort aus sind wir zu unserem nächsten Termin bei Curry36 geeilt. Wurst kann man nie genug essen. Dort gibt es Wurst mit Darm und ohne Darm. Eigentlich habe ich mir bis jetzt nie Gedanken über den Darm einer Currywurst gemacht. Aber jetzt wo das da so steht. Will ich eigentlich gar keine Wurst mehr. Hab am Ende nur mit Widerwillen eine gegessen. Ohne Darm mit viel Ketchup. Und Augen zu. Und Nase zu. War lecker.

So, weiter zum EUREF Campus. Die fahrt dahin war traumhaft. Kein Stau kein nix. Musik, Berliner Luft und ich durfte vorne sitzen. Die Adresse hat Dirk über sein Handy schon ans Navi geschickt. Top. Dann, kurz vor dem Ziel schaltete sich der Ambassador von der Rückbank ein. Warum leitet uns das Navi den da lang? Keine Ahnung, weil das wahrscheinlich richtig ist. Der Ambassador verneinte das und wir mussten auf der Stelle parken. Der Cyborg muss es wissen. Wir haben dann geparkt und sind in die Richtung gegangen, die Ralf vorgeschlagen hat. Am Ende der Straße standen wir vor zwei Beachvolleyballfeldern. Dann rief der Ambassador an, damit uns jemand abholen kommt. Es kam aber keiner, weil wir 2 km vom EUREF Campus entfernt waren. Endlich angekommen, trafen wir und der Ambassador auf eine Ambassadorin. Was soll ich sagen. Wow. Da stand die Zukunft. Autonom fahrender Bus. Autonom fahrende Kehrmaschinen. Induktive Ladestationen für Busse an den Haltestellen. Und eine Tischtennisplatte. Ja, ist cool, aber tatsächlich, ich glaube deutschlandweit mit keinem Campus zu vergleichen. Persönlich ist mir das Urbane lieber als das Perfekte. Alles in allem aber ein toller Termin.

Vom EUREF Campus aus stürmten wir zu unserem nächsten Termin. Okay ein Stückchen Kuchen haben wir noch kurz eingenommen. Aber dann stürmten wir ins Hotel. Kurz frisch machen. Für mich hieß das Sneakers wechseln und ab zur Touching Innovations. Dort angekommen erwartete uns ein echt gutes Buffet und bekannte Gesichter. Da Erstmal gefuttert und dann wurden wir vernetzt. Gutes Ding.

Am dritten Tag hatte der Cieeioh einen Slot auf der Touching Innovations. Ich habe mal vorsichtig gefragt, was er denn erzählen wird? Bei anderen Auftritten gab es ja diverse Trockenübungen im Büro. Diesmal nicht. Die Antwort auf meine Frage war:“ Das gleiche wie immer!“ Und ich dachte schon, es fängt mit Hannibal und den Elefanten an, als Dirk von Stuttgart über Heidelberg von einem anderen Versicherer über die Alpen zur AXA kam und zwischendurch kurz den Obi-Bieber gemacht hat.Wer die Story noch nicht kennt, kann sie sich gerne mal anhören, muss aber Zeit mitbringen oder meine Blog lesen. Diesmal war es anders. Dirk hatte auch keinen Spickzettel, wo unter anderem sein Name drauf steht. Am Ende konnte er seinen Namen, ich wurde als Mitarbeiter des Monats ausgezeichnet und gleichzeitig gefeuert, wie jeden Freitag, und alle waren zufrieden. Einen Haken muss es doch geben? Klar gibt es den. Die BVG hat an dem Tag gestreikt. Das bedeutet, dass alle, die öffentliche Verkehrsmittel benutzen nicht kommen konnten. Die Car Sharing Kisten waren auch vergriffen und nur einige wenige haben es geschafft sich den Jahrhundertvortrag anzuhören. Zwei davon waren die Mädels, die nach Dirk ihren Slot hatten. Ich will ja nicht alles schwarz malen, aber es war jetzt keine Atmosphäre wie im Fußballstadion. Wenn man keinen hat, der einen feiert, dann feiert man sich halt selbst. Und so gab es für die die da waren die volle Breitseite. Das Duo Cieeioh mit dem anschließenden Paukenschlag des Ambassadors. Ich lieferte die nötige Stimmung und der Techniker war auch voll dabei. Einfach geil die Vorstellung. Die beidern ergänzten sich und spielten sich den Ball hin und her. Der eine Griff das Thema auf, der andere versenkte es. Und ich mittendrin. Und ein paar andere auch. Am Ende musste man die beiden von der Bühne holen. Es gab kein Halten mehr. Die BVG ist während des Vortrags auch nicht mehr ins Rollen gekommen, sodass die Mädels danach noch weniger Zuschauer kamen. Aber mal ehrlich was soll da auch noch kommen.

Der Cieeioh war tatsächlich schlau und hat für den Tag einen Leihwagen gebucht. Von Touching Innovations sind wir dann zum Ahoy Berlin gefahren. Ein weiterer Co-Working Space. Aber auch der war richtig gut. Zwischendurch habe ich schon angekündigt, das ich einen bestimmte Sneaker Store in Berlin besuchen wollte. Das war tatsächlich so, als ob man als zwölfjähriger mit seinen Eltern unterwegs ist. Kaum da angekommen musste ich mich vor dem Eingang für ein Foto platzieren. Am Ende des Ladens steht ein Roboterarm, der Schuhkartons von links nach rechts schiebt. Für Ralf war der natürlich deutlich interessanter als die einzelnen, seltenen Sneakers. Klar die sprechen ja auch eine Sprache. Ich hab die Regale abgescannt. Hab eine Frage zu einem Model gestellt, da ich ja weiß was ich will und wir konnten nach drei Minuten den Laden wieder verlassen. Danach konnte ich mir anhören, dass die aus was weiß ich für Leder, komplett aus Naturhonig geklebten Arbeitsschuhe ja qualitativ deutlich besser sind als die teuren Sneakers. Und jetzt? Erstens fahre ich kein Motorrad, zweitens brauche ich keine Sicherheitsschuhe, drittens ist das eine Sammelleidenschaft, viertens mag ich keine schwarzen Schuhe?Fünftens habe ich so viele Sneakers, dass die bis zum Ende meines Lebens halten werden, sechstens ist ein Unimog auch stabiler als ein normaler PKW, trotzdem fahre ich keinen usw.. Am Ende war der Einzige der sich Sneakers gekauft hat der Cieeioh.

So, das war es. Wir hatten bis zum Abflug noch etwas Zeit zu überbrücken. Also haben wir uns kurzer Hand in ein Kaffee gesetzt. Dort habe ich Tiramisu gefuttert. Und direkt kam wieder die Armee des Redner Teams vom Vormittag. „Boahr ist das ein großes Stück.“ „Ja sehe ich auch“. „Ne das könnte ich jetzt nicht“. Deswegen hast Du Dir wahrscheinlich auch keins bestellt!“. Was Hamti und Damti aber vergessen haben, dass ich das meine erste Nahrung an dem Tag war. Da wurde kurz außer acht gelassen, dass die beiden zwei Stunden vorher noch Bürger und Pommes essend am Straßenrand gesessen haben. Während ich nicht gegessen habe. Fairerweise muss ich sagen, dass Dirk immer alles ohne Sauce ist. Der haut sich die trockenen Dinger immer so hinter die Kiemen. Auf dem Weg zum Flughafen kam kurzerhand die Idee auf, mit dem Auto zurück zu fahren. Die Diskussion hat aber nur eine Minute gedauert. Geparkt, rein in den Flughafen, der echt mal hässlich ist und ab zur Kontrolle. Da denke ich mir immer, dass die mich da mal rausziehen. Kappe, Bart, Tattoos. Aber ganz im Gegenteil. Ich spaziere locker flockig dadurch, während der Cieeioh schon bei der Drogenkontrolle war und der Ambassador einmal auf links gedreht wurde. Grinsend wartete ich auf die Beiden. Und natürlich folgte eine Diskussion, wieso, weshalb, warum.

Am Ende muss man sagen, wir haben viel gelernt, gesehen und wir haben uns gut verstanden.

Sportliche Grüße Andi

#Blog13 Frohes Neues Jahr

Da ist es doch schon vier Monate her, dass ich den letzten Blog geschrieben habe. Woran hat et jelegen? Fragt man sich vielleicht. Zu viel zu tun? Nix zu erzählen? Nix erlebt? Keinen Bock? Einigen wir uns auf, „Was für ein Stress 4 Monate vor Weihnachten!“

Okay, handeln wir das Thema mit den Neujahrswünschen mal schnell ab. „Frohes Neues“ . Interessiert das jemanden wirklich, ob man gut reingerutscht ist? Also, ich war vorher krank und hab Antibiotika genommen. In Folge dessen, konnte ich kein Alkohol trinken und deswegen war Weihnachten und der Rest nur halb so amüsant. Ich habe übrigens eine eitrige Mandelentzündung gehabt. Meinen kompletten Krankheitsverlauf habe ich bei meiner ersten Nachfrage, ob ich gut reingerutscht bin, meinem gegenüber am Factory Campus erzählt. Da hat der aber geguckt, als ich mit einem viertel stündigen Vortrag über Mandelentzündungen angefangen habe. Wenn ich das übrigens mehrmals im Jahr bekomme, sollte man mal drüber nachdenken die Mandeln zu entfernen. Ihm hätte wahrscheinlich ein, ja bin ich! Und Du? gereicht. Die Weihnachtstage waren echt besinnlich. Nix gehört vom Cieeioh. Ich hab schon gedacht, der ist kaputt gegangen.

Aber ganz im Gegenteil.

Der hat sich nämlich prächtig im Schnee amüsiert und ist auf den Brettern die die Welt bedeuten ins neue Jahr reingerutscht. Im Urlaub hat er sich die Frage gestellt, wie sich die Familien mit Ihren neuen SUV’s und drei Kindern immer so Urlaube leisten können? Ich bin mir sicher, dass die SUV-Familien sich gefragt haben, wieso der Hund einen besseren Ski-Anzug und bessere Schneeschuhe als sie besitzen? Dazu muss man wissen, dass Jack die komplette Winterausstattung angezogen bekommt, bevor es in den Schnee geht. Der hat auf Eis einen besseren Grip als ein Audi Quattro. Der rutscht nicht ins neue Jahr, Jack geht ins neue Jahr. Wenn man Jack die Frage stellt, ob er gut reingerutscht ist, würde er vermutlich antworten:“Ich verstehe die Frage nicht?“ Wie auch immer, zumindest haben wir es alle ins Jahr 2019 geschafft. Und sind, im Gegensatz zu vielen Anderen, wieder voll in Action und mit den Planungen und Vorbereitungen für unsere Vorhaben in 2019 beschäftigt.

Im letzten Jahr hat sich nämlich einiges getan, was es in diesem Jahr umzusetzen gilt. Wir sind in 2019 nämlich zu vielen Veranstaltungen als Speaker eingeladen worden. Die Startup-Woche ist wieder voll in der Planung, diverse Messen und Berlin,Berlin wir fahren nach Berlin. Wir haben also einiges vor in diesem Jahr.

Im September 2018 wurde wieder Blut gespendet am Factory Campus. Unsere Sponsoring bestand darin, dass wir mit einem klassischen Eiswagen, Eis an die Spender verteilt haben. Da nicht nur Spender vom FC dabei waren, sondern auch von außerhalb, kannte uns natürlich nicht jeder. Aus diesem Grund wurden uns auch diverse Fachfragen zum Eis gestellt. Klar, wir verteilen Eis und haben so einen Wagen, deshalb sind wir die Eisverkäufer. Am Ende waren wir das Startup, was Eis herstellt und mit dem Wagen durch ganz Düsseldorf reist um Eis zu verkaufen. Auch gut. Das die Leute uns nicht kannten, beruhte ja auch auf Gegenseitigkeit. Was dem Cieeioh zum Verhängnis wurde. Zwei Frauen gehen an uns vorbei. Eine kannten wir, die andere nicht. O-Ton Dirk „Das ist aber toll, dass Du Deine Mutter zum Blutspenden mitgebracht hast“!!! Soweit so gut. Doof ist nur, wenn das nicht die Mutter ist. So wie ich das sehe hätte die Mutter Ihre Tochter dann mit 8 bekommen. Aber gut, als die beiden das dann gerade rückten, sah das Gesicht von Dirk aber auch alt aus. Hätte man glatt für meinen Vater halten können 😉

Letztes Jahr im Oktober hatten wir unseren großen ZDF Fernsehauftritt bei Volle Kanne.  Der Cieeioh hat extra auf dem Parkplatz in einem riesigen, silbernen Camper übernachtet, da das ja bei Filmsets so üblich ist. Die Bürostühle wurden durch Regiestühle ausgetauscht. Wir waren beide vorher in der Maske. Und dann kam das Team. Ein Fernsehteam von mindestens 10 Leuten stand in unserem Büro. Unser Firmenspezialist hat dem Cieeioh zu gefächert, damit er nicht glänzt und ich habe ihm Wasser mit einem Strohhalm gereicht. Als Projektmanager habe ich mir die Fragen vorher angesehen und zensiert, sodass nur noch Fragen drauf standen, wo ich weiß, da braucht er für die Antwort nur 30 Sekunden statt 10 Minuten. Klappe und los ging es. Jetzt mal die Realität. Das Team bestand aus drei Leuten, die alle sehr nett waren. Ich hatte ein weißes T-Shirt an, wo ich eigentlich dachte, es sei ein anderes weißes T-Shirt, was ein bisschen länger sei. Ich hatte also ein fast bauchfreies, weißes T-Shirt an. Dirk hat ausnahmsweise seine Mütze ausgezogen. Die Kamera-Frau ist fast rücklings über unseren Roller geflogen. Und wir wurden beide jeweils ca. 5 Fragen gefragt. Um das Ganze abzukürzen im Beitrag war ich eine Sekunde zu sehen und vom Cieeioh ist eine Antwort ausgestrahlt worden. Der Beitrag über den Factory Campus war allerdings sehr gut gemacht. Was ist sonst noch so im Oktober passiert? Am 25.10. um 9:45 Uhr hat der Cieeioh, Lamia vom Bahnhof abgeholt.

Falls Ihr es nicht wusstet. Skype erlebt gerade ein Revival. Es wird nur noch geskyped in unserem beruflichen Umfeld. Besonders gerne mag ich die 1:1 Skypecalls ohne Bild. Ich besitze ein Telefon für 800,-€. Damit kann man auch telefonieren. Aber die bessere Sprachqualität hat mit Sicherheit das 7,50€ Headset, wo ich nebenbei auch noch meine Frisur mit zerstöre und das wie ein Haarreif meiner 4 jährigen Nichte in meinem geligen Haaren klebt. Bis die Verbindung bei allen Teilnehmern steht, dauert das übrigens im Schnitt 15 min.. Davon wird mindestens 20 mal die Fragen gestellt:“Hörst Du mich? Hörst Du mich jetzt? Ist jetzt besser? Warte, ich geh mal woanders hin! Jetzt müsste es gehen? Hallo? Ah, jetzt kanns losgehen!“ Herrlich! Da bleib ich lieber bei icq.

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#Blog12 Die Rede von, ja wo von eigentlich?

Da ich bei den letzten zwei Blogs die Hashtags in der Überschrift vergessen habe, folgen sie hier. #Blog10 und #Blog11.

In der letzten Woche sollte Dirk in einer Veranstaltung erzählen, wieso, weshalb, warum wir das AXA Startupcenter ins Leben gerufen haben und was wir alles für Mehrwerte für die Startups bieten. In einer ruhigen Minute hat er sich hingesetzt und eine Rede ausgetüftelt. Diese hat er mir dann zugeschickt und mich darum gebeten diese mal durchzulesen. Das habe ich dann auch gemacht. Der erste Satz, war eine Danksagung an Kay für die freundliche Begrüßung. Im Nachhinein wissen wir, dass Kay den Cieeioh gar nicht vorgestellt hat, sondern eine sehr nette Dame. Der zweite Satz, und da muss ich sagen, da gehört schon eine Menge Grips zu, sich diesen Satz zu merken. Aber dafür hat er die Rede ja auch zu Papier gebracht. Also, der Satz lautete:

„Mein Name ist: Dirk Lui !“

Nachdem er den Satz ohne nur einmal auf den Zettel zu gucken herausgebracht hat sind in mir Jubelstürme ausgebrochen. Wahnsinn der Cieeioh kennt seinen eigenen Namen. Unfassbar. Als er dazu den Zettel nicht hervorgeholt hat, wollte ich noch kurz als Souffleur fungieren und ihm aus dem Hintergrund seinen Namen zu flüstern. Aber nein, er braucht meine Hilfe nicht. Bähm, Dirk Lui, einfach souverän rausgehauen.

Der zweite Satz, war mit einem unglaublichen Witz versehen, da hätte sich jeder Comedian die Finger nach geleckt. Achtung er kommt: Mein Alter ist 27+ . Ich darf verraten, den Satz hat er nicht gesagt, aber hätte er, dann hätte der ganze Laden mit Sicherheit vor Lachen auf dem Boden gelegen und die Veranstaltung hätte abgeblasen werden müssen. Wohlweislich dessen, hat er den Satz unterlassen. Und hat sein richtiges Alter verraten. Und auch hier wieder ganz ohne Spickzettel.

Alles in allem war die Rede gespickt mit Knallern. „Ich arbeite für die AXA, die in der anderen Stadt am Rhein ihren Hauptsitz hat. Das war ein absoluter Klassiker in der Geschichte der Städtefeindschaften. Wahnsinn. Die andere Stadt nicht zu nennen und jeder, weiß, welche Stadt gemeint ist. Ich habs mindestens schon 100 mal gehört, aber es ist immer wieder der absolute Wahnsinn was den Lachfaktor angeht.

Er ist halt nicht umsonst der Cieeioh.

Es gibt ja den Spruch „Kleider machen Leute“. Der Spruch, wirft ja die Frage auf, wie definiert man den Begriff Kleider denn? Der Junge Mann vom Digitalrat hat sich mit Supermann-Kappe, T-Shirt und kurzer Hose in die vorderste Reihe neben diversen Spitzenpolitikern und der Kanzlerin für ein Pressefoto positioniert. Durchweg gab es dafür nur positives Feedback. Uns wurde auch mal von einem grauhaarigen älteren Herren in Anzug die Frage gestellt, ob wir uns extra verkleiden würden um in die Startupszene zu passen? Nein, war meine Antwort. Ich habe dann mal gefragt, ob er sich jeden Tag verkleidet um mit seinem Anzug zur Arbeit zu gehen? Denn den Anzug wird er privat sicherlich nicht anziehen. Also wer von uns beiden sitzt jetzt hier verkleidet? Das Beispiel vom eben genannten jungen Mann zeigt ja wohl, das Kleidung nichts mit Intelligenz zu tun hat und genauso ist es. In vielen Konzernen wurde jetzt auch das unmöglich durchgesetzt. Es wurde die Krawattenpflicht abgeschafft. Wer zieht denn freiwillig, gerne eine Krawatte an. Ich gehe fest davon aus, dass jetzt geborene Kinder die Krawatte genauso wenig kennen lernen werden wie ein Telefon mit Wählscheibe. Mal im Ernst, was soll die Krawatte? Allein der Name klinkt schon seltsam. Krawatte. Krawatte. Kra-wat-te. Krahhhh-Wattte. Kra Watte. Furchtbar, oder?  Und sowas soll man anziehen?  Wie ich gerade mal nachgelesen habe wird die Krawatte in Kombination mit Uniformen auch Langbinder genannt. Im Prinzip sind Anzüge ja nichts anderes als eine Uniform. Deshalb werde ich demnächst auch den Leuten zu ihrem schönen Langbinder gratulieren. „Sie haben aber einen tollen Langbinder!“ Knaller, oder? „Einen ausgefallenen Knoten hat ihr Langbinder!“ Ich freue mich jetzt schon. Wie auch immer, wir bleiben uns treu und werden im AXA Startupcenter nie einen Langbinder anziehen. Wer den Kollegen neben der Bundeskanzlerin mal sehen will, gibt bei Google einfach mal Supermankappe im Kanzleramt ein.

Schöne Grüße aus der anderen Stadt am Rhein (sucht Euch eine aus) an alle Langbinderinnen und Langbinder.

 

 

Waldorf und Statler

kkkkkkkkkkkkkkkkkkk das ist übrigens der Buchstabe, der bei meinem Laptop permanent aussetzt. Deshalb habe ich den jetzt mehrfach getestet, bevor es los geht.

Geht los.

Permanent werden der Cieeioh und ich mit Waldorf und Statler verglichen. Das Ganze geht jetzt schon ungefähr ein Jahr so. Unser Factory Campus Ambassador hat das irgendwann mal ins Leben gerufen. Da das von Ihm kam und Dirk anscheinend auch genau wußte wer das war, habe ich das nicht weiter hinterfragt und mir gedacht, dass das aus irgendeiner alten Serie sein muss, die ich aufgrund des immensen Altersunterschieds nicht kenne. Das zu googlen kam mir auch überhaupt nicht in den Sinn. Und immer wieder dieses Waldorf und Statler. Aus Sympathie habe ich auch immer mitgelacht, ohne zu wissen, wer diese 2 Typen überhaupt sind. Kennt glaube ich jeder. Einer erzählt einen Witz, der nicht lustig ist und man lacht trotzdem, damit der andere denkt, es wäre lustig. Da muss man mal drauf achten umso höher die Position des Witzeerzählers im Unternehmen oder einer Organisation ist, desto lauter wird gelacht. Der ein oder andere Geschäftsführer muss denken er sei der neue Mario Barth, weil alle über seine Witze lachen. Der Cieeioh bekleidet ja das höchste Amt überhaupt. Was soll nach Cieeioh noch kommen? Mehr geht nicht. Jetzt könnt Ihr Euch vorstellen, wie laut ich hier lachen muss. Gestern, also nach einem Jahr, habe ich dann mal gefragt, wer sind denn diese beiden Typen? „Diese zwei Alten aus der Muppet-Show!“ Achso, warum sagt mir das denn vorher keiner? Die zwei Alten aus der Muppet-Show, hätte mir als Name gereicht. Ich habe jetzt also mal gegoogelt. Die heißen nicht Waldorf und Statler, sondern Statler und Waldorf.

Wir werden demnächst alle möglichen Social Media Kanäle bespielen. Also nicht nur Instagram, Facebook und Twitter, sondern auch noch Youtube. Ich bin ja am ersten Tag meiner Tätigkeit zum Social Media Manager aufgestiegen. Zum Aufstieg kam es, weil ich Dirk Instagram gezeigt habe. Das war es. Jeder, der jetzt seinen Eltern oder seiner Oma Facebook oder Instagram zeigt, kann sich also als Social Media Manager bezeichnen ohne auch nur viel Ahnung davon zu haben. Nach meinem rasanten Aufstieg zum SMM ging es so richtig nach vorne. Profil erstellt. Das war es. Paar Fotos gemacht. Ein paar Likes bekommen und Follower.

Nach meiner Beförderung am ersten Tag, habe ich mir am zweiten Tag aber erstmal genau überlegt, was ich mache. Leere ich den Mülleimer, oder nicht? Die Gefahr, die diese Nettigkeit bürgt, ist ja die, dass ich ab dann der Müllmanager werde. Bei allen Überlegungen spielt das natürlich jetzt eine Rolle. Gehe ich mit Jack raus, oder nicht? Gehe ich auf Toilette oder nicht? Staubsauge ich unser Büro, oder nicht? Bei jeder Entscheidung spielt die Angst mit, dass ich den nächsten Managerposten bekleiden könnte.

In irgendeinem meiner Blogs vorher habe ich ja schon davon berichtet, wie Ideen beim Cieeioh entstehen. Diesmal war es ein bisschen anders. Irgendjemand hat von Youtube erzählt. Da kam Ihm die Idee, das wir ja unsere Gespräche im Büro filmen könnten und die auf einem Youtube-Kanal hochladen könnten, weil das manchmal so lustig ist. Wenn er jetzt oben den Abschnitt liest, das viele der Lacher aufgrund seiner Position entstehen. Dann ist die ganze Youtube-Nummer vielleicht gar nicht mehr so witzig, wie er denkt. 

Jedenfalls ist es so, dass der Cieeioh gerne eine Youtubekanal bespielen würde. Achso ja und Podcasts. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Podcast gesehen. Ums kurz zu machen kam der Satz, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. „Andi kümmerst Du Dich bitte darum“. Ich soll mich also um was kümmern, wo ich überhaupt keine Ahnung von habe. Klar ein Youtube Video habe ich das ein oder andere mal gesehen. Ein Auto habe ich auch schonmal gesehen, bauen kann ich aber trotzdem keins. Einen Podcast habe ich noch nie gesehen und soll mich mal darum kümmern. „Klar ist doch gar kein Problem“ „Wenn Du demnächst einen Action-Film im Kino siehst und dann auch einen drehen willst, dann gib mir bitte rechtzeitig bescheid, dann kann ich mich schonmal um die Statisten kümmern die sind meistens nicht so flexibel!“ Seid also gespannt auf unseren Youtube-Kanal. Ich bin es auch 😉

Nice weekend oder nice week. Kommt halt immer drauf an.

Und nicht vergessen! Immer schön lachen, wenn der Chef einen Witz macht.

Greetz Andi