Monat: August 2018

#Blog12 Die Rede von, ja wo von eigentlich?

Da ich bei den letzten zwei Blogs die Hashtags in der Überschrift vergessen habe, folgen sie hier. #Blog10 und #Blog11.

In der letzten Woche sollte Dirk in einer Veranstaltung erzählen, wieso, weshalb, warum wir das AXA Startupcenter ins Leben gerufen haben und was wir alles für Mehrwerte für die Startups bieten. In einer ruhigen Minute hat er sich hingesetzt und eine Rede ausgetüftelt. Diese hat er mir dann zugeschickt und mich darum gebeten diese mal durchzulesen. Das habe ich dann auch gemacht. Der erste Satz, war eine Danksagung an Kay für die freundliche Begrüßung. Im Nachhinein wissen wir, dass Kay den Cieeioh gar nicht vorgestellt hat, sondern eine sehr nette Dame. Der zweite Satz, und da muss ich sagen, da gehört schon eine Menge Grips zu, sich diesen Satz zu merken. Aber dafür hat er die Rede ja auch zu Papier gebracht. Also, der Satz lautete:

„Mein Name ist: Dirk Lui !“

Nachdem er den Satz ohne nur einmal auf den Zettel zu gucken herausgebracht hat sind in mir Jubelstürme ausgebrochen. Wahnsinn der Cieeioh kennt seinen eigenen Namen. Unfassbar. Als er dazu den Zettel nicht hervorgeholt hat, wollte ich noch kurz als Souffleur fungieren und ihm aus dem Hintergrund seinen Namen zu flüstern. Aber nein, er braucht meine Hilfe nicht. Bähm, Dirk Lui, einfach souverän rausgehauen.

Der zweite Satz, war mit einem unglaublichen Witz versehen, da hätte sich jeder Comedian die Finger nach geleckt. Achtung er kommt: Mein Alter ist 27+ . Ich darf verraten, den Satz hat er nicht gesagt, aber hätte er, dann hätte der ganze Laden mit Sicherheit vor Lachen auf dem Boden gelegen und die Veranstaltung hätte abgeblasen werden müssen. Wohlweislich dessen, hat er den Satz unterlassen. Und hat sein richtiges Alter verraten. Und auch hier wieder ganz ohne Spickzettel.

Alles in allem war die Rede gespickt mit Knallern. „Ich arbeite für die AXA, die in der anderen Stadt am Rhein ihren Hauptsitz hat. Das war ein absoluter Klassiker in der Geschichte der Städtefeindschaften. Wahnsinn. Die andere Stadt nicht zu nennen und jeder, weiß, welche Stadt gemeint ist. Ich habs mindestens schon 100 mal gehört, aber es ist immer wieder der absolute Wahnsinn was den Lachfaktor angeht.

Er ist halt nicht umsonst der Cieeioh.

Es gibt ja den Spruch „Kleider machen Leute“. Der Spruch, wirft ja die Frage auf, wie definiert man den Begriff Kleider denn? Der Junge Mann vom Digitalrat hat sich mit Supermann-Kappe, T-Shirt und kurzer Hose in die vorderste Reihe neben diversen Spitzenpolitikern und der Kanzlerin für ein Pressefoto positioniert. Durchweg gab es dafür nur positives Feedback. Uns wurde auch mal von einem grauhaarigen älteren Herren in Anzug die Frage gestellt, ob wir uns extra verkleiden würden um in die Startupszene zu passen? Nein, war meine Antwort. Ich habe dann mal gefragt, ob er sich jeden Tag verkleidet um mit seinem Anzug zur Arbeit zu gehen? Denn den Anzug wird er privat sicherlich nicht anziehen. Also wer von uns beiden sitzt jetzt hier verkleidet? Das Beispiel vom eben genannten jungen Mann zeigt ja wohl, das Kleidung nichts mit Intelligenz zu tun hat und genauso ist es. In vielen Konzernen wurde jetzt auch das unmöglich durchgesetzt. Es wurde die Krawattenpflicht abgeschafft. Wer zieht denn freiwillig, gerne eine Krawatte an. Ich gehe fest davon aus, dass jetzt geborene Kinder die Krawatte genauso wenig kennen lernen werden wie ein Telefon mit Wählscheibe. Mal im Ernst, was soll die Krawatte? Allein der Name klinkt schon seltsam. Krawatte. Krawatte. Kra-wat-te. Krahhhh-Wattte. Kra Watte. Furchtbar, oder?  Und sowas soll man anziehen?  Wie ich gerade mal nachgelesen habe wird die Krawatte in Kombination mit Uniformen auch Langbinder genannt. Im Prinzip sind Anzüge ja nichts anderes als eine Uniform. Deshalb werde ich demnächst auch den Leuten zu ihrem schönen Langbinder gratulieren. „Sie haben aber einen tollen Langbinder!“ Knaller, oder? „Einen ausgefallenen Knoten hat ihr Langbinder!“ Ich freue mich jetzt schon. Wie auch immer, wir bleiben uns treu und werden im AXA Startupcenter nie einen Langbinder anziehen. Wer den Kollegen neben der Bundeskanzlerin mal sehen will, gibt bei Google einfach mal Supermankappe im Kanzleramt ein.

Schöne Grüße aus der anderen Stadt am Rhein (sucht Euch eine aus) an alle Langbinderinnen und Langbinder.

 

 

Waldorf und Statler

kkkkkkkkkkkkkkkkkkk das ist übrigens der Buchstabe, der bei meinem Laptop permanent aussetzt. Deshalb habe ich den jetzt mehrfach getestet, bevor es los geht.

Geht los.

Permanent werden der Cieeioh und ich mit Waldorf und Statler verglichen. Das Ganze geht jetzt schon ungefähr ein Jahr so. Unser Factory Campus Ambassador hat das irgendwann mal ins Leben gerufen. Da das von Ihm kam und Dirk anscheinend auch genau wußte wer das war, habe ich das nicht weiter hinterfragt und mir gedacht, dass das aus irgendeiner alten Serie sein muss, die ich aufgrund des immensen Altersunterschieds nicht kenne. Das zu googlen kam mir auch überhaupt nicht in den Sinn. Und immer wieder dieses Waldorf und Statler. Aus Sympathie habe ich auch immer mitgelacht, ohne zu wissen, wer diese 2 Typen überhaupt sind. Kennt glaube ich jeder. Einer erzählt einen Witz, der nicht lustig ist und man lacht trotzdem, damit der andere denkt, es wäre lustig. Da muss man mal drauf achten umso höher die Position des Witzeerzählers im Unternehmen oder einer Organisation ist, desto lauter wird gelacht. Der ein oder andere Geschäftsführer muss denken er sei der neue Mario Barth, weil alle über seine Witze lachen. Der Cieeioh bekleidet ja das höchste Amt überhaupt. Was soll nach Cieeioh noch kommen? Mehr geht nicht. Jetzt könnt Ihr Euch vorstellen, wie laut ich hier lachen muss. Gestern, also nach einem Jahr, habe ich dann mal gefragt, wer sind denn diese beiden Typen? „Diese zwei Alten aus der Muppet-Show!“ Achso, warum sagt mir das denn vorher keiner? Die zwei Alten aus der Muppet-Show, hätte mir als Name gereicht. Ich habe jetzt also mal gegoogelt. Die heißen nicht Waldorf und Statler, sondern Statler und Waldorf.

Wir werden demnächst alle möglichen Social Media Kanäle bespielen. Also nicht nur Instagram, Facebook und Twitter, sondern auch noch Youtube. Ich bin ja am ersten Tag meiner Tätigkeit zum Social Media Manager aufgestiegen. Zum Aufstieg kam es, weil ich Dirk Instagram gezeigt habe. Das war es. Jeder, der jetzt seinen Eltern oder seiner Oma Facebook oder Instagram zeigt, kann sich also als Social Media Manager bezeichnen ohne auch nur viel Ahnung davon zu haben. Nach meinem rasanten Aufstieg zum SMM ging es so richtig nach vorne. Profil erstellt. Das war es. Paar Fotos gemacht. Ein paar Likes bekommen und Follower.

Nach meiner Beförderung am ersten Tag, habe ich mir am zweiten Tag aber erstmal genau überlegt, was ich mache. Leere ich den Mülleimer, oder nicht? Die Gefahr, die diese Nettigkeit bürgt, ist ja die, dass ich ab dann der Müllmanager werde. Bei allen Überlegungen spielt das natürlich jetzt eine Rolle. Gehe ich mit Jack raus, oder nicht? Gehe ich auf Toilette oder nicht? Staubsauge ich unser Büro, oder nicht? Bei jeder Entscheidung spielt die Angst mit, dass ich den nächsten Managerposten bekleiden könnte.

In irgendeinem meiner Blogs vorher habe ich ja schon davon berichtet, wie Ideen beim Cieeioh entstehen. Diesmal war es ein bisschen anders. Irgendjemand hat von Youtube erzählt. Da kam Ihm die Idee, das wir ja unsere Gespräche im Büro filmen könnten und die auf einem Youtube-Kanal hochladen könnten, weil das manchmal so lustig ist. Wenn er jetzt oben den Abschnitt liest, das viele der Lacher aufgrund seiner Position entstehen. Dann ist die ganze Youtube-Nummer vielleicht gar nicht mehr so witzig, wie er denkt. 

Jedenfalls ist es so, dass der Cieeioh gerne eine Youtubekanal bespielen würde. Achso ja und Podcasts. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Podcast gesehen. Ums kurz zu machen kam der Satz, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. „Andi kümmerst Du Dich bitte darum“. Ich soll mich also um was kümmern, wo ich überhaupt keine Ahnung von habe. Klar ein Youtube Video habe ich das ein oder andere mal gesehen. Ein Auto habe ich auch schonmal gesehen, bauen kann ich aber trotzdem keins. Einen Podcast habe ich noch nie gesehen und soll mich mal darum kümmern. „Klar ist doch gar kein Problem“ „Wenn Du demnächst einen Action-Film im Kino siehst und dann auch einen drehen willst, dann gib mir bitte rechtzeitig bescheid, dann kann ich mich schonmal um die Statisten kümmern die sind meistens nicht so flexibel!“ Seid also gespannt auf unseren Youtube-Kanal. Ich bin es auch 😉

Nice weekend oder nice week. Kommt halt immer drauf an.

Und nicht vergessen! Immer schön lachen, wenn der Chef einen Witz macht.

Greetz Andi