Talk – Let’s do it digital – alles nicht so einfach

Wir starten in dieser Woche nunmehr mit unserem achten Talk. Und ich muss sagen, dass diese Talkreihe, in der es sich immer um das Thema Corona dreht, richtig Spaß macht. Also es dreht sich nicht um den Virus, sondern eher darum, wie verschiedenste Berufsgruppen mit dem Thema umgegangen sind, bzw. aktuell immer noch umgehen. Gastronomie, Handel, Workspaces etc.. Wer sich die vergangenen Talks nochmal ansehen möchte, findet sie auf unserem Youtube-Kanal https://www.youtube.com/playlist?list=PLX2WLq7mshWm6DV6CnHdK0M6gImQ9ALw8 . Es lohnt sich.

Entstanden ist die Idee zu der Talkreihe während der Hochphase der Pandemie. So im März würde ich sagen. Die Sache ist nachwievor die, dass wir alles selber machen. Themenfindung, Gästesichtung, Gästeeinladung, Terminfindung, Zoom-Links erstellen (einmal für uns Moderatoren, einmal für die Gäste, einmal für die Zuhörer, die sich angemeldet haben) die ganze Geschichte mit Youtube-Live verbinden, Instagram und Facebook dürfen auch nicht fehlen, die Veranstaltung bei Eventbrite erstellen, One-Pager https://letsdoit.digital/ erstellen, immer wieder neue Talks planen, bei Zoom die Regeln fest legen, vorher Fragen von Zuhörern sammeln, sich mit dem Thema und den Gästen selbst auseinandersetzen, Moderationskarten erstellen usw..

Das brisanteste ist aber jedesmal auf Neue die Technik. Am Anfang, war es so, dass Chris Stobbe und Dirk nebeneinander sitzen sollten. Natürlich mit gebührendem Abstand. Dazu wurde extra eine Konferenzkamera angeschafft. Da ist der Ceiiioh ja schnell. Also trafen wir uns um die ganze Geschichte mal auszuprobieren. Kann ja nicht so schwer sein! Es scheiterte in den ersten 6 Stunden dieses Tages schon an Zoom. Zur Erklärung, es gibt drei Arten von Teilnehmern. Es gibt uns, die alles bei Zoom dürfen. Es gibt die Talkgäste, die fast alles dürfen. Und dann gibt es die Zuhörer, die zugucken und zuhören dürfen, die Fragen im Chat stellen dürfen und sich, nach vorheriger Anfrage auch zuschalten dürfen um ihre Frage persönlich zu stellen. Also 3 Gruppen mit unterschiedlichen Berechtigungen. Wir haben fast alles hinbekommen, bis auf das die Zuschauer, wenn sie unserem Zoom-Talk folgen, jedesmal direkt mit im Bild waren und ich sie quasi erst wieder hätte rausschmeißen müssen. Aber sie wären erstmal im Bild gewesen. Bei zwei Zuhörern kein Problem. Bei dreißig Zuhören wird das aber schon doof. Für normale Zoommeetings reicht übrigens das Standart-Programm und ja das beherrschen wir

Woran hat et jelegen. Ein glorreiches Teammitglied kam nach sechs Stunden dann mal auf die Idee sich ein Youtube-Video dazu anzugucken. Et voila, die Antwort war, mit dem Standart Zoom geht das einfach nicht, was wir vor haben. Also wieder Geld in die Hand genommen und ein Uprade gekauft. So, jetzt ging es. Aber erst nachdem sich fast alle zerfleischt haben. Aber sowas zu machen ist natürlich wie immer kein Problem. Genauso, wie mit einem E-Smart durch Deutschland zu fahren. In der Theorie ist das immer gar kein Problem. Bis man merkt, das Deutschland noch nicht auf E-Autos vorbereitet ist. Aber das ist eine andere Geschichte.

Was auch kein Problem ist, ist der Einsatz der Konferenz-Kamera mit eingebautem Mikro und Lautsprecher. Super Bild. Mega Weitwinkel. Top. Um aber alle mit dem Weitwinkel und Corona-Abstand einfangen zu können, braucht diese Kamera aber logischerweise ein bisschen Abstand. So ca. 3-4 Meter. Der schöne Hintergrund soll ja auch noch mit auf das Bild. Passt. Was dann aber nicht mehr passt, ist der Abstand zum Mikrofon und zu Lautsprecher. Bei einem Talk ist das natürlich doof. Aber auch das ist ja kein Problem. Jeder hat ja ein Laptop bzw. I-Pad und dann nutzt man einfach das Mikro und den Lautsprecher davon. So wurde aus ursprünglich einem Nutzer/Bild (Konferenzkamera) auf einmal drei Nutzer. Ich mit der Konferenz-Kamera, Chris Stobbe und der Cieeiioh. Super wir können den Bildschirm schon alleine mit uns komplett ausfüllen. Hinzu kam, das es natürlich immer wieder Rückkopplungen gab, die einen Talk unmöglich machten bzw. die unweigerlich zu geplatzten Trommelfällen geführt hätten. Kopfhörer sind das Rezept. Die Rückkopplungen gab es aber bei dem ein oder anderen nachwievor. Irgendwann war dann das Rezept, das man die beiden wie in der Schule auseinander setzen musste. Tontechniker ist meines Wissens ein eigener Beruf und wenn das alles so einfach wäre, dann bräuchte man die glaube ich auch nicht. Letztendlich saßen die beiden Moderatoren außeinander und die Konferenz-Kamera machte ein wunderbares Bild vom Raum. Mittlerweile haben wir die übrigens wieder eingestampft. Ich weiß auch ehrlicherweise nicht, wozu die zu gebrauchen ist, außer vielleicht als Überwachungskamera mit Gegensprechfunktion.

Es gab übrigens noch keinen Talk, wo es bis 5 Minuten vor Beginn nicht irgendwelche Ton-, Bild-, Internet-,Youtube- oder was auch immer Probleme gab. Bei mir war es einmal der Fall das sich nach einer halben Stunde mein komplettes MacBook verabschiedet hat. Das ist in sofern ein Problem, das ich die Fäden im Hintergrund ziehe und ich quasi der Superhost bin, der alles steuert. Unter anderem beende ich auch den Zoom-Talk für alle. Da ich die Kiste auch bis zum Ende nicht mehr ans Laufen bekommen habe, führte das dazu, das Dirk die Sendung für beendet erklärt hat und weitere Teilnehmer noch im Zoom geblieben sind und sich mehr oder weniger privat noch weiter unterhalten haben. Nix Schlimmes aber auch irgendwie doof, falls noch Zuhörer drin geblieben wären. Es ist und bleibt jedesmal aufs neue spannend. Aber wir lernen natürlich auch aus unseren Fehlern, sodass wir gemerkt haben, dass es gar keinen Sinn macht, das Chris und der Cieeiioh in einem Raum sitzen. Es wäre mit der Konfi-Cam witzig gewesen aber jetzt wo eh jeder vor seinem eigenen Laptop sitzt ist das eher sinnlos.

Ich habe übrigens letztens meine ersten Bonus erhalten. Da ich bis dato garnicht wusste, was das Wort Bonus heißt, war ich völlig überrascht. Bonus heißt also wenn man von dem letzten Stück Pizza, welches aufgrund von Völlerei im Mülleimer oder natürlich für später im Kühlschrank gelandet wäre, den übrigen kalten Shrimp bekommt. Aber so habe ich zwei Sachen gleichzeitig gelernt. Was ist ein Bonus und was sind Shrimps.

Und so gehts mit Shrimps und Toilettenpapier weiter durch die Corona-Krise.

See you beim nächsten Talk und merkt Euch, so entspannt wie Dirk als Moderator Euch begrüßt, war er 5 Minuten vorher noch nicht 😉

Andi

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