Monat: Januar 2018

#BLOG7 April, April – Die Startup Woche rückt näher

In Vorbereitung auf die Startup Woche, bei welcher wir Hauptsponsor sind, gibt es einiges zu tun. Unteranderem mussten für die diversen Druckstücke, Bilder an den Organisator versendet werden. Bilder haben wir. Verschickt. Fertig. Dachten wir. Die Bilder müssen aber eine Auflösung von 1.000.000 Pixel zum Quadrat haben. Sollten aber gleichzeitig durch 3 teilbar sein und bitte anschließend mal 7 wieder 1.000.000 Pixel ergeben. Achso, Bild ist nicht gleich Bild. Das eine Bild kann also für eine Homepage genutzt werden, aber nicht zum Drucken in einem Prospekt. Das erscheint mir logisch. Jetzt liegt es leider nicht in der Natur eines Betriebswirten Bilder zu bearbeiten. Auch der Ciieeiooh wurde natürlich hinzugezogen und war ausnahmsweise überfragt. Da gab es nur eine Lösung die Dienstleisterin. Ab mit dem Bild, welches im Übrigen ein unfassbares Porträt von uns beiden abbildet zu unserer Dienstleisterin. Die Dienstleisterin bastelte mir Ihren flinken Zauberfingern am Bild herum und zack da war es. Stolz wie Oskar habe ich das weitergeleitet. Postwendend kam die Antwort. Die ersten zwei Kriterien sind erfüllt aber die Pixel Anzahl ergibt mal 7 genommen nicht 1.000.000 Pixel. Also via Flüsterpost über mich an die Dienstleisterin. Die Dienstleisterin setzte die Zauberfingerchen wieder ein und binnen Minuten kam das Bild wieder zu mir. Ich per Flüsterpost wieder an den Organisator. Und dann viel es mir wie Schuppen von den Augen. Das Genie hat wieder zugeschlagen. Wie wäre es denn, wenn sich der Organisator direkt mit der Dienstleisterin in Verbindung setzt? Sollte klappen. Beide sprechen deutsch, beide haben ein Telefon und beide sollten über geeignete Medien verfügen. Mit dem deutsch ist so eine Sache. Anscheinend wurde ja auch mit mir deutsch gesprochen nur habe ich dieses deutsch nicht verstanden. Warte, ist das nicht zu einfach? Die beiden verbinden, ne das ist zu einfach. Wie komme ich denn auf so einen Quatsch. Eigentlich sollte ich das noch komplizierter machen, da die ganze Sache dann wichtiger erscheint. Ich sollte von beiden die Informationen aufnehmen, diese an den Cieeiooh weitergeben, der denkt drüber nach, gibt es dann weiter um von da eine Antwort zu erhalten. Diese Antwort gibt er dann an mich weiter, und ich gebe diese dann wieder an den Organisator und die Dienstleisterin weiter. Ich beschloss, so wirds gemacht. Die Prioritäten erhöhen sich ja dadurch, dass möglichst viele Menschen an dem Wissen teilhaben. Ums kurz zu machen ich habe die beiden miteinander verbunden. Und, oh Wunder es hat geklappt. Ein Telefonat und die beiden haben ihr deutsch mit dem seltsamen Dialekt, den ich nicht verstehe, gesprochen. Und das Foto mit allen Kriterien wurde fertig gestellt. Das war geschafft. Da habe ich aber nicht mit dem Cieeioh gerechnet. Der schießt um die Ecke, guckt sich das Foto an und analysiert den Hintergrund. „Warum hat unser Bild einen weißen Hintergrund?“ Könnte evtl. daran liegen, dass wir bei unserem Fototermin vor einer weißen Wand gestanden haben. Das war jetzt so meine logische Erklärung. „Und warum hat das Bild auf unserer Homepage einen grauen Hintergrund?“ Das liegt glaube ich daran, dass ich das ehemalige farbige Bild in ein Schwarz-Weiß Bild umgewandelt habe und dadurch der Hintergrund etwas gräulicher erscheint. Ende gut alles gut, als uns dann die fertige Seite als Muster geschickt wurde war der Cieeiooh auch zufrieden und es wurde ausgedruckt und an unsere Wand gehangen. Und da hängt es jetzt mit einem weisen Spruch untertitelt.

Beim Cieeioh schleicht sich langsam aber sicher eine Marotte ein, die sich bei meiner 4 jährigen Nichte auch eingeschlichen hat. Diese Krankheit, nennt man die „Warum-Krankheit“. Grundsätzlich ist es nicht dumm, weil man mit der Frage ja sein Wissen erweitert. Und wenn mich jemand was fragt, hab ich auch grundsätzlich immer ein Antwort parat. Aber, es gibt so einige Sachen, die selbst ich nicht beantworten kann. Hier ein kleines Beispiel. Cieeioh ruft an und sagt:“ Geh mal bitte zu dem und sag dem, dies und das:“ Meine Antwort:“ Der ist nicht da“. Damit habe ich meiner Meinung nach mein ganzes Wissen mitgeteilt. Also das heißt ja soviel wie, ich kann denjenigen gerade nicht sprechen, da sich derjenige zum aktuellen Zeitpunkt nicht in seinem Büro befindet und mir somit eine zwischenmenschliche Aktion verbaler Art mit demjenigen nicht möglich ist. Die Möglichkeit mit demjenigen zu sprechen ergibt sich erst, wenn er wieder da ist. Da hab ich aber nicht mit dem Cieeioh gerechnet. Der stellt umgehend die Frage:“ Warum?“ Was antwortet man jetzt darauf? Genau man ist erst mal überfordert. Da die Frage aber vom Cieeioh kommt, antworte ich erstmal mit den Worten. “ Das ist eine sehr gute und absolut berechtigte Frage, danke dass Du mich das fragst“ Du hast recht, in der Regel melden sich alle hier am Factory Campus ansässigen bei mir persönlich ab und berichten mir, sobald sie das Gebäude verlassen, wo sie hinfahren, mit wem sich rumtreiben und was sie essen. Das hat derjenige tatsächlich nicht gemacht. Unverschämtheit. Ich werde sofort eine Suchmeldung raus geben um herauszufinden, wo sich derjenige rumtreibt. Also so gehts ja nicht! Das war natürlich nicht meine Antwort. Meine Antwort war:“ Wie warum?“ Und manchmal reicht diese Antwort schon um seiner Umwelt klar zu machen, dass ich die Frage nicht beantworten kann.

 

Und somit beende ich den Blog mit den Worten Wieso,weshalb,warum, wer nicht fragt bleibt dumm.

#Blog6 Weihnachten vorbei und Vollgas Richtung Ostern

Weihnachten ist vorbei und somit auch unser unfassbar, genialer, mit Geschenken bestückter, vom weißen Anzug tragenden Moderator, Feuer speiender, Menschen glücklich machender, Hunde glücklich machender, die Welt glücklich machender, besinnlicher, zum Affen machender, zum weinen bringender Adventskalender. Gott sei Dank.

Man muss ja sagen, die Idee des Cieeioh war schon ganz gut. Die Ideen sprudelten aus ihm so raus, wie beim reinwerfen eines Mentos in eine Cola-Flasche. Leider endete das Ganze mit dem weißen Anzug und der roten Krawatte. Beim großen Finale, also dem Essensgutschein von Agatha und dem Elektrosmart, kam die glorreiche Idee auf, dass das Auto noch gewaschen werden muss. Was Dirk mir wohl nicht gesagt hat, dass man dabei auch aussteigen muss. Und da wir ja gleichzeitig den Clip gedreht haben hatte ich natürlich den Anzug an. Ich habe jedenfalls für Aufheiterung in der Waschstraße und vor Agathas Restaurant gesorgt. Ich frage mich nach wie vor, wer zieht sowas im normalen Leben an. Bitte bei mir melden.

Als einen der ersten Clips haben wir dieses Feuer-Adventsvideo gedreht. Diese blieb zu aller erstaunen weitgehend unbeachtet. Bei dem Abschluss Video hatten wir ca. 250 Viewer. Bei den sonstigen Türchen hatten wir in der Regel zwischen 800 und 1000. Jetzt könnte man ja mal drüber nachdenken, warum das so ist. Eine Erklärung wäre, dass es bei den anderen Türchen etwas zu gewinnen gab. Die andere deutlich einleuchtendere Erklärung wäre, dass nur ich und in den meisten Fällen kein anderer zu sehen ist. Daran wird’s liegen. Punkt. Zurück nochmal zum Feuer-Video. Jetzt sitze ich da zum ersten mal in dem weißen Anzug. Hinter meinem Sessel die Feuerkünstlerin. „Wir müssen eine Trockenübung machen“ schalt es aus dem Hintergrund. Also machten wir eine Trockenübung. Ich las also mein Gedicht vor. Der Cieeioh steht mit drei weiteren Protagonisten aufgeregt in der rechten Ecke. Die Feuerkünstlerin schnellt nach meinem Gedicht hinter mir hoch und wedelt mit Ihren Fackeln hinter mir hin und her. Was außer mir wohl keiner mitbekommen hat. So trocken war die Trockenübung nämlich nicht, da die Fackeln schon in eine brennbare Flüssigkeit getunkt waren. So spritzte also bei der Trockenübung durch die eingeübte Choreographie einige Spiritusspritzer auf meinen weißen Anzug. Nicht, dass ich da traurig drum gewesen bin, aber er war nach dem ersten Dreh schon dreckig. Merke, Trockenübung hat nichts mit trocken zu tun.

Holger der Stuntman sagte im Vorfeld zum Cieeioh, dass er sich jetzt nicht das neuste Hemd anziehen solle, da manchmal einige Funken überspringen können. Der eitle Cieeioh hat jetzt nicht sein bestes Hemd angezogen aber eins, das er vermutlich noch öfter angezogen hätte wohl mit dem Gedanken, es wird wohl nix passieren. Dann wurde der Feuerschutzkram angelegt und das Hemd dadrüber. was an sich schonmal bei einem XS Hemd eine Herausforderung darstellt, dieses über irgendwas drüber zu ziehen. Aber es hat aufgrund des fehlenden Bizeps ganz locker geklappt. So und jetzt kommt die Jacke, die angezündet wird. Das haben sich wahrscheinlich in dem Moment alle gedacht. Falsch gedacht. Es wurden die Klamotten angezündet, bei den evtl. ein kleines Fünkchen überspringen könnte. In dem Moment hat sich aber auch keiner getraut was zu sagen und sie ließen es über sich ergehen und die Klamotten konnte man weg werfen.

Für dieses Jahr ist übrigens ein weiterer Adventskalender geplant. Diesmal aber noch spektakulärer und in einem noch tolleren Anzug. Die Ideen des Cieeioh kommen übrigens meistens Nachts. Und nein nicht eine Idee, sondern mindestens fünf. Diese trudeln dann immer nacheinander per Email bei mir ein. Jetzt könnte man die ja auch bündeln und in einer Email an mich verschicken. Oder noch besser, mir am nächsten Tag erzählen. Aber nein es kommen mitten in der Nacht fünf Emails auf meinem Handy an. Die Emails haben auch keinen Inhalt. Da steht immer nur was in der Betreffzeile. Die Email im ganzen lautet dann ungefähr so. „Adventskalender“ oder „Anzug“ oder „Rechnung“ . Geil, ne. Die Ideen kommen auch oft aus dem Nichts für zwei Tage später. Und das muss dann sofort umgesetzt werden. Bsp. Email um 02:30 Uhr. Inhalt „Messestand“. Messe 2 Tage später. Egal wie es klappt aber meistens immer noch und mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt. Ich gehe davon aus, dass ich vor Ostern um 03:15 Uhr eine Email bekomme mit der Betreffzeile „Osterhase“ und übermorgen ein Video entweder mit Jack oder mir im Osterhasenkostüm gemacht werden muss.

Also, frohes neues Jahr und bis zum nächsten mal, wenn es wieder heißt:“ Kinder bringen volle Action, in der……….

 

Gruß Andi